10.03.2020 Industrie

Fliesenindustrie in Italien produziert unverändert weiter

Fliesen-Produktion
Ein Blick in eine Fliesen-Produktion. Foto: Confindustria Ceramica

Mit dem Regierungsdekret vom 8. März hatte die italienische Regierung auch die Provinz Modena mit dem Produktionsstandort Sassuolo zur Sicherheitszone erklärt. Ab Dienstmorgen gilt nunmehr ganz Italien als Sicherheitszone. Innerhalb dieser Zone sind Ortswechsel nur noch aus drei Gründen erlaubt: der Weg zur Arbeit oder zum Arzt beziehungsweise wegen einer „begründeten Notwendigkeit“ wie zum Beispiel der Einkauf.

Bereits am Sonntag informierte der Verband Confindustria Ceramica die europäischen Handels- und Verlegerverbände, dass die Bewegung von Gütern einem „nachweislichen Arbeitszweck“ („proven work needs“) diene, und damit durch das Dekret gedeckt, das heißt erlaubt sei: Speditionen können also in die Sicherheitszone einfahren, sie verlassen und sich darin bewegen, allerdings nur zum Zwecke des Be- und/oder Entladens. Zu Beginn dieser Woche wurde in telefonisch befragten Unternehmen unverändert produziert und verladen, auch Richtung Deutschland. Die Reisetätigkeit von Vertriebsmitarbeitern wird von den Unternehmen individuell geregelt, das heißt sie wird zum Teil auch eingeschränkt oder ganz ausgesetzt.

Aus Italien berichtet unser Korrespondent Uwe Leppert. Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema können Sie in der Ausgabe 4/20 des BaustoffMarkt lesen.

+++ Corona-Virus +++

Alle Nachrichten zum Corona-Virus aus der Branche lesen Sie hier.

> Zu den Meldungen


Branche im Blick

Foto:jarmoluk/pixabay

Unter der Rubrik "Branche im Blick" finden Sie relevante Themen rund um den Baustoffmarkt. Es werden Thematiken behandelt, die sich mit Neuheiten, Innovationen, Veränderungen und Umstrukturierungen in der Branche auseinandersetzen.

zu Branche in Blick