23.12.2019 Industrie

Lone Star erwirbt BASF Bauchemiesparte mit PCI

Das Stammwerk von PCI in Augsburg
Die Bauchemiesparte von BASF, zu der auch PCI (Foto) gehört, hat den Besitzer gewechselt. Foto: PCI

BASF und eine Tochtergesellschaft von Lone Star, einem globalen Private-Equity-Unternehmen, haben am Samstag, den 21. Dezember eine Vereinbarung zum Erwerb des Bauchemiegeschäfts von BASF unterzeichnet. Zu der Bauchemiesparte von BASF gehört auch das Unternehmen PCI Augsburg.

Der Kaufpreis ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden beträgt 3,17 Milliarden Euro. Wie es in einer Mitteilung dazu heißt, werde mit dem Abschluss der Transaktion im dritten Quartal 2020 gerechnet, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

„Unser Ziel war es, ein neues Zuhause für unser Bauchemiegeschäft zu finden, wo es sein volles Potenzial ausschöpfen kann“, sagte Saori Dubourg, Mitglied des Vorstands der BASF SE und zuständig für das Bauchemiegeschäft. „Unter dem Dach von Lone Star kann sich das Construction-Chemicals-Team mit einem branchenspezifischen Ansatz auf weiteres Wachstum konzentrieren.“

„Das BASF-Bauchemiegeschäft passt sehr gut zu unserem Portfolio und ergänzt unsere Investitionen in der Baustoffindustrie“, sagte Donald Quintin, President für Europa bei Lone Star.

Mit mehr als 7.000 Mitarbeitern verfügt das BASF-Bauchemiegeschäft nach eigenen Angaben über Produktionsstätten und Vertriebsbüros in mehr als 60 Ländern und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Der BaustoffMarkt berichtet in der Januar-Ausgabe ausführlicher.

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Foto:jarmoluk/pixabay

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