02.08.2019 Industrie

Umsatz der Würth-Gruppe wächst bei rückläufigem Betriebsergebnis

Würth
Außenansicht der neuen Niederlassung in Künzelsau-Gaisbach. Foto: Würth

Die Würth-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro verzeichnet. Dies entspricht laut Unternehmensangaben einer Steigerung von 5,2 Prozent. Im Ausland wuchs der Umsatz um 6,3 Prozent. Die Gesellschaften in Südeuropa zeigten mit 11,8 Prozent die höchsten Wachstumsraten und entwickeln sich nach wie vor positiv. Die deutsche Gruppe erwirtschaftete einen Umsatz von drei Milliarden Euro, was einem Wachstum von 3,6 Prozent entspreche. „Die Baukonjunktur ist nach wie vor robust“, blickt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte.

Das stärkste Wachstum im Konzern mit 13,8 Prozent verzeichnete laut Unternehmensmitteilung die Geschäftseinheit Elektrogroßhandel. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Mutterunternehmen und größte Einzelgesellschaft im Konzern, erwirtschaftet im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 1,035 Milliarden Euro (+6,6 Prozent). Für 2019 geht das Unternehmen fest davon aus, die Zwei-Milliarden-Euro-Umsatzgrenze zu knacken.

Das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe liegt laut Unternehmensangaben im ersten Halbjahr 2019 mit 340 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau (2018: 400 Millionen Euro). „Die Rohertragsmarge ist unter Druck: Wir können die steigenden Einkaufspreise nicht 1:1 an unsere Kunden am Markt weitergeben“, begründet Friedmann das rückläufige Ergebnis. „Die nach wie vor hohen Investitionen in den Ausbau unserer Geschäftsbereiche belasten das Ergebnis zusätzlich, legen allerdings gleichzeitig die Basis für unser zukünftiges Wachstum. Wir gehen trotzdem davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2019 mit einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau abschließen werden.“ 2018 lag das Betriebsergebnis demnach bei 870 Millionen Euro.

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Foto:jarmoluk/pixabay

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