29.07.2019 Industrie

Villeroy & Boch passt Prognose für das Geschäftsjahr 2019 an

Hauptverwaltung
Die Hauptverwaltung Foto: Villeroy & Boch

Im ersten Halbjahr 2019 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Konzernumsatz in Höhe von 393,3 Millionen Euro und lag damit um 26,4 Millionen Euro beziehungsweise 6,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Ebit sei im ersten Halbjahr hauptsächlich aufgrund der Umsatzentwicklung um 3,4 Millionen Euro auf 15,5 Millionen Euro zurückgegangen.

Während der Unternehmensbereich Tischkultur seine positive Entwicklung auch im zweiten Quartal 2019 laut Mitteilung weiter fortsetzte, sei die Umsatzentwicklung im Unternehmensbereich Bad und Wellness im ersten Halbjahr 2019 insbesondere durch den Lagerabbau auf Seiten der Kunden sowie durch die verzögerte Umsetzung bei Wohnungsbauprojekten geprägt worden. Dieser Unternehmensbereich erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz in Höhe von 271,6 Millionen Euro (Vorjahr: 303,1 Millionen Euro).

Vor dem aktuellen wirtschaftlichen Hintergrund sowie dem Geschäftsverlauf der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres könne das ursprünglich prognostizierte Umsatz- und Ergebniswachstum von jeweils 3 bis 5 Prozent nicht erreicht werden. Der Vorstand rechnet stattdessen mit einem leichten Rückgang des Konzernumsatzes auf 825 bis 850 Millionen Euro und des Ebit auf 48 bis 52 Millionen Euro. Das Erreichen der angepassten Ziele soll im zweiten Halbjahr durch die bereits eingeleiteten Vertriebsmaßnahmen und den seit Jahresbeginn deutlich gestiegenen Auftragsbestand im Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie ein stringentes Kostenmanagement sichergestellt werden.

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