14.06.2019 Industrie

Saint-Gobain Isover unzufrieden mit Geschäftsjahr 2018

Vorstandsvorsitzender Dr. Stephan Kranz
Vorstandsvorsitzender Dr. Stephan Kranz. Foto: Isover

Für Saint-Gobain Isover ist das Jahr 2018 nach eigenen Angaben nicht zufriedenstellend verlaufen. Das Unternehmen schrieb am Ende eine schwarze Null trotz einer leichten Steigerung des Umsatzes. So erzielte der Dämmstoffspezialist im Geschäftsjahr 2018 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von +0,7 Millionen Euro, was einem starken Rückgang von 17,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Der Umsatz lag mit 361,6 Millionen Euro um 1,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Ein leichter Umsatzrückgang im Inland ist laut dem Unternehmen durch einen deutlich höheren Auslandsumsatz überkompensiert worden.

"Steigender Wohnungsbedarf, vor allem in attraktiven Städten und Ballungsgebieten, aber auch der Kapazitätsmangel bei Handwerkern, in Behörden und in der Logistik sowie steigende Preise für Bauland und Bauleistungen prägten 2018 das Marktumfeld", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Stephan Kranz im Rahmen der heutigen (13.6) Hauptversammlung. "Unter diesen Voraussetzungen gehen wir davon aus, dass der Gesamt-Dämmstoffbedarf auf dem Vorjahresniveau stagnierte."

2019 geht das Unternehmen insgesamt von einer leichten Belebung der Dämmstoffnachfrage aus, die sich vor allem auf den Wohnungsneubau stütze. "Für die Umsatzentwicklung von Isover erwarten wir ein spürbares Wachstum im Inland. Bedingt durch ein umfangreiches Investitionsprojekt in Speyer und die damit verbundenen Stillstände wird sich die Ergebnissituation allerdings nur geringfügig verbessern", so Dr. Stephan Kranz.

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