27.02.2019 Industrie

Gewinneinbruch bei leichtem Umsatzplus für die BASF

Werksgelände Verbundstandort Ludwigshafen
Das Werksgelände des Verbundstandortes Ludwigshafen. Foto: BASF

BASF hat den Bericht zum vergangenen Jahr veröffentlicht und konnte hierin einen leichten Umsatzanstieg vermelden: Der Konzern erzielte in 2018 einen Umsatz von 62,68 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von gut 2 Prozent. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen verringerte sich jedoch gegenüber dem Vorjahr von 7,6 Milliarden Euro auf 6,4 Milliarden Euro.

Im vierten Quartal 2018 stieg der Umsatz der Gruppe um gut 2 Prozent auf 15,59 Milliarden Euro. Das Ebit vor Sondereinflüssen lag im vierten Quartal mit 630 Millionen Euro um fast 59 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals.

Der Umsatz im Segment Functional Materials & Solutions betrug in 2018 21,435 Milliarden Euro (2017: 20,745 Milliarden Euro), dies bedeutet eine Veränderung um 3 Prozent. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen sank von 1,617 Milliarden Euro in 2017 auf 1,307 Milliarden Euro in 2018. Das Ebit nahm im Jahr 2018 um 310 Millionen Euro auf 1,235 Milliarden Euro ab.

Im vierten Quartal konnte in diesem Segment ein Umsatz von 5,52 Milliarden Euro erreicht werden, ein Plus von 4 Prozent. Das Ebit vor Sondereinflüssen betrug 289 Millionen Euro (+8 Prozent), das Ebit konnte um 3 Prozent auf 247 Millionen Euro gesteigert werden.

Der Bereich Construction Chemicals im Segment Functional Materials & Solutions erwirtschaftete einen Umsatz von 2,456 Milliarden Euro (+2 Prozent). Maßgeblich herfür sei der gestiegen Absatz. Auch der im September 2017 erfolgte Erwerb der Grupo Thermotek, Monterrey/Mexiko, und die gesteigerten Preise hätten zum Umsatzwachstum beigetragen. Der Umsatzanteil dieses Bereichs im Segment beträgt 11 Prozent. Trotz gesteigerten Absatzes und geringerer Fixkosten, vor allem infolge von Währungseffekten, läge das Ebit vor Sondereinflüssen jedoch leicht unter dem Wert des Jahres 2017. Dies sei hauptsächlich auf gesunkene Margen zurückzuführen.

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