Foto: Sopro Bauchemie Glückliche Gesichter gab es am Ende des diesjährigen IHK-Zertifizierungslehrgangs der Sopro Bauchemie in Wiesbaden. v.l.n.r.: Jochen Henrich (Anwendungstechnik Sopro Bauchemie), An-dreas Wilbrand (Geschäftsführung Sopro Bauchemie), Samira Gütlein-Seibel (Leiterin Weiterbildung im Geschäftsbereich Aus- und Weiterbil-dung, IHK Wiesbaden), die 10 Seminarteilnehmer, Mario Sommer (Lei-ter Anwendungstechnik & Objektberatung Sopro Bauchemie), Michael Hecker (Geschäftsführung Sopro Bauchemie), Frank Runnebaum (An-wendungstechnik Sopro Bauchemie)
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IHK-Zertifizierungslehrgang der Sopro Bauchemie Erneut ein voller Erfolg

Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt

Schon bei seiner Premiere 2017 war er ein großer Erfolg: der gemeinsam von der Sopro Bauchemie und der IHK Wiesbaden durchgeführte „Zertifizierungslehrgang zur Fliesenleger-Führungskraft“. Bei der Neuauflage in diesem Jahr konnte die Zahl der Teilnehmer bereits mehr als verdoppelt werden. Und auch diesmal zeigten sich alle von der fundierten Ausbildungsqualität und dem hohen Praxisbezug des auf zwei, jeweils einwöchige Schulungsblöcke verteilten Lehrgangs mit rund 110 Unterrichtsstunden überzeugt.

Nichts geändert hat sich an der Zielsetzung des vor einem Jahr ins Leben gerufenen Ausbildungsformates. Auch wenn die Meisterpflicht im Gewerk Fliesen und Platten seit vielen Jahren aufgehoben ist, meisterliche Qualifikation und das in der Theorie und Praxis erworbene Know-how sind nach wie vor erforderlich, um den anspruchsvollen Wünschen von Planern und Bauherren gerecht zu werden. Und genau hier setzt der von der Sopro Bauchemie im Rahmen der Sopro ProfiAkademie angebotene Zertifizierungslehrgang an. „In einer Zeit, in der immer weniger fachkundige Leute auf den Baustellen unterwegs sind, wollen wir das Gewerk Fliesenverlegung weiterhin auf einem fachlich hohen Niveau halten“, so Sopro Geschäftsführer Andreas Wilbrand. „Deshalb haben wir mit der „Fliesenleger Führungskraft (IHK)“ ein Zertifikat mit einem ganz besonderen Stellenwert geschaffen. Wir wollen damit dazu beitragen, dass der Fachhandwerker, der sein Geschäft versteht, an den derzeit „goldenen Zeiten“ noch besser partizipieren kann.“ – so Wilbrand weiter. Daher auch die intensive Zusammenarbeit mit der IHK Wiesbaden, als ein starker und bundesweit anerkannter Partner mit staatlichem Aus- und Weiterbildungsauftrag, der gleichzeitig den direkten Bezug zu Unternehmen der Wirtschaft hat und deren Anforderungen genau kennt. Über die gestiegenen Teilnehmer gefreut hat sich daher auch Samira Gütlein-Seibel, Leiterin Weiterbildung im Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung bei der IHK Wiesbaden, die gemeinsam mit der Sopro Bauchemie die Inhalte und Lehrgangsziele konzipiert und umgesetzt hat.

Komprimiertes Lehrgangsformat mit hohem Praxisbezug

So entstand vor einem Jahr ein komprimiertes Lehrgangsformat, das sich in vier Module gliedert, die in zwei, jeweils einwöchigen Schulungsblöcken mit rund 110 Unterrichtsstunden vermittelt werden. Diese vier Module reichen vom kaufmännischen Grundwissen (Kalkulation, VOB und Betriebskostenermittlung) und das Führen eines Betriebs (Mitarbeiterführung, Verhalten beim Kunden) über die Untergrundbewertung und Beurteilung bis hin zum professionellen Erstellen von neuen Belägen aus keramischen Fliesen und Naturstein mit Dünnbettmörteln und Fugenmassen. Dazu kommen die Besonderheiten beim Abdichten im Fliesenlegerhandwerk. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der IHK Wiesbaden werden die Inhalte und die Lehrgangsziele kontinuierlich den Veränderungen des Marktes angepasst. Vermittelt wurde dieses Wissen durch die erfahrenen Dozenten aus Fliesenleger-Meisterschulen und öffentlich bestellte Sachverständige der Sopro Bauchemie - bundes- und branchenweit bekannt für praxisnahe und kompetente Informationen.

Ein Zertifizierungslehrgang „zum Weiterempfehlen“

Wie eingangs erwähnt, nahmen insgesamt zehn Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet in den Monaten August und September 2018 an dem zweiwöchigen Blockunterricht mit anschließender IHK-Abschlussprüfung teil und sind nun anerkannte „Fliesenleger-Führungskraft (IHK)“. So unterschiedlich die Herkunft und die bisherigen beruflichen Laufbahnen der Teilnehmer auch waren - so eindeutig fiel ihr Urteil über das neue Fortbildungsangebot aus: Die Teilnahme hat sich in jeder Hinsicht gelohnt und wird sich positiv auf die weitere berufliche Laufbahn auswirken. Geschuldet war dies zum einen den klaren, stets praxisorientierten Lehrgangsinhalten sowie zum anderen der hohen Fachkompetenz der Lehrenden. Gerade Letztere hoben die Teilnehmer immer wieder hervor. Für Patrick Schröder, Bauleiter beim Fliesenhaus Böttiger in Stockstadt am Rhein, war es insbesondere die interessante, weil meist sehr objektbezogene Wissensvermittlung, welche die Lehrkräfte auszeichnete. In dem intensiven Unterricht mit einer Fülle an Lernstoff und dem jetzt erlangten Zertifikat sieht er eine gute Basis „um später erfolgreich zu sein.“ Auch für Sven Donath hat das zweiwöchige Seminar „weit mehr gebracht, als ursprünglich gedacht.“ Der seit fünf Jahren selbständige Fliesenleger aus Bad Marienberg im Westerwald kann „den Lehrgang daher nur weiterempfehlen.“ Gleich mehreren Mitarbeitern hat die Firma Fliesen Röhlich aus dem mittelfränkischen Wendelstein eine Teilnahme an der kompakten Weiterbildung ermöglicht. Auch bei ihnen fällt das Fazit durchweg positiv aus. So war es für Dénes Sari, Vorabeiter bei Röhlich, „eine Topveranstaltung“, bei der er „viele neue und wichtige Dinge gehört" hat, ebenso für Enrico Schmidt, Bauleiter bei Röhlich, der ebenfalls „viel dazu gelernt" hat und dessen Erwartungen daher „mehr als erfüllt wurden.“ Daniel Maußhammer, gleichfalls Bauleiter bei Röhlich, fand den Lehrgang zwar „sehr fordernd, aber auch ungemein fördernd“ und ist sich sicher, von dem hier erworbenen Fachwissen bei seiner Arbeit künftig profitieren zu können. David Hoffmann, der als Bauleiter bei Röhlich das Gebiet Südbayern betreut, befand es dabei als besonders angenehm, dass die Dozenten den Stoff nicht „trocken dozierend“, sondern meist „locker und auch mit einer Portion Humor“ vermittelt haben, so dass trotz aller Ernsthaftigkeit und Professionalität „auch der Spaß nicht zu kurz kam.“ Seine Mitarbeiter zu einem der nächsten Lehrgänge schicken will auch Christian Glück, selbständiger Fliesenleger aus Passau. Da er regelmäßig das Schulungsangebot der Sopro ProfiAkademie nutzt, hat er neben dem jetzt erlangten IHK-Zertifikat auch schon den Status eines zertifizierten Sopro SystemProfis erlangt. Denn für ihn gehört „Dazulernen“ unbedingt zum Beruf. Die Möglichkeit, seine Mitarbeiter weiter zu qualifizieren, nutzte im Übrigen das Unternehmen Sopro auch für sich selbst. Für Julian Beilstein war es eine optimale Vorbereitung auf seine künftigen Aufgaben im Außendienst des Wiesbadener Bauchemieunternehmens. Und Andreas Goldstein, bereits seit einigen Jahren Mitarbeiter der Sopro Anwendungstechnik, sieht sich mit dem Zertifikat nunmehr bestens gerüstet, um jetzt auch noch die Meisterausbildung im Fliesenhandwerk anzugehen.

Die durchweg positive Beurteilung durch die Lehrgangsteilnehmer sorgte auch bei den Veranstaltern für eine hohe Zufriedenheit mit der Wiederauflage des Zertifizierungslehrgangs. Sowohl der reibungslose Ablauf der Veranstaltung, als auch die zum Teil sehr guten Ergebnisse der zehn Teilnehmer, trotz erhöhter Anforderungen in der IHK-Abschussprüfung, zeigen, dass der Lehrgang eine sehr gute und zeitlich machbare Weiterbildung darstellt, besonders in einer Branche, in der der Meistertitel für den Fliesenleger nicht mehr für die Betriebsführung verpflichtend ist.

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Branche im Blick

Foto:jarmoluk/pixabay

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