15.11.2018 Industrie

Roto macht 2018 „einen guten Job“

Internationaler Fachpressetag in Graz
Im Rahmen ihres 13. Internationalen Fachpressetages in Graz präsentierte der Bauzulieferer aktuelle Daten und Fakten aus der Gruppe. Foto: Redaktion/ts

Für das ablaufende Jahr erwartet die Roto-Gruppe einen um fünf Prozent auf rund 660 Millionen Euro steigenden Gesamtumsatz. Insgesamt schneide die Gruppe im Geschäftsjahr 2018 vor allem aufgrund der „eigenen starken Performance“ gut ab, sagte Finanzvorstand Michael Stangier am Mittwoch (14. November) während des 13. Internationalen Fachpressetages in Graz/Österreich.

Den Gruppen-Gesamtumsatz per 30. September bezifferte der Finanzchef auf 505,6 Millionen Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert (483,5 Millionen Euro) bedeute das einen Anstieg um knapp 5 Prozent. Er beruhe wesentlich auf der „besonderen Dynamik im Geschäftsfeld der Division Dach- und Solartechnologie (DST)“. Per 30. September resultierte daraus ein mittlerer einstelliger Umsatzanstieg im Dachfenstergeschäft, führte der Finanzvorstand aus. Mit einer insgesamt zweistelligen Wachstumsrate verdiene dabei das Auslandsgeschäft uneingeschränkt das Prädikat „gut“. Gleiches gelte für den Kernmarkt Deutschland. Hier gewinne das erwirtschaftete Umsatzplus deutlich an Qualität, da der für das DST-Geschäft entscheidende Renovierungssektor 2018 weiter rückläufig sei. Die bessere Roto-Performance bewirke hier laut Stangier eine erfreuliche Firmenkonjunktur. Mit der Geschäftsentwicklung ist man daher „sehr zufrieden“, zumal der Aufwärtstrend bis zuletzt angehalten habe. Auch auf der Ertragsseite habe sich im Dachfenstergeschäft ein positiver Trend ergeben. Er resultiere aus den Effekten der stärkeren Nachfrage nach besser ausgestatteten Dachfenstern, der begrenzten Weitergabe von Rohstoffpreis-Erhöhungen und einem effizienten Kostenmanagement.

Für 2019 peilt der Bauzulieferer über alle Geschäftsfelder ein erneutes Umsatzplus zwischen drei und fünf Prozent an. Auf Basis absoluter Zahlen erwartet der Vorstand dabei die kräftigsten Impulse im Geschäftsfeld der Division Dach- und Solartechnologie Allerdings sei die weltweite Marktentwicklung im Fenster- und Türensektor aufgrund der höchst brisanten Gemengelage als Resultat großer politischer Unsicherheiten kaum noch prognostizierbar, erklärte Dr. Eckhard Keill, Vorstandsvorsitzender.

Branche im Blick

Foto:jarmoluk/pixabay

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