26.10.2018 Industrie

BASF-Bauchemie wächst im dritten Quartal um vier Prozent

BASF-Bauchemie in Dubai
Bauarbeiter pumpen die von BASF entwickelte Betonmischung zwischen die Stahlarmierungen. Mit dem Zusatzmittel "Glenium SKY" lässt sich der Beton bis zu drei Stunden verarbeiten, dann härtet er schnell aus. Foto: BASF

Der Unternehmensbereich Bauchemie (Construction Chemicals) von BASF ist im dritten Quartal 2018 leicht gewachsen. Wie die heute (26. Oktober) veröffentlichten Zahlen zeigen, steigerte die Bauchemie ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um vier Prozent von 618 Millionen Euro auf 645 Millionen Euro. Der Chemiekonzern sieht das Ergebnis vor allem als Folge höherer Mengen, gestiegener Preise sowie der Akquisition der mexikanischen Grupo Thermotek. In Europa sowie in der Region Südamerika, Afrika und Naher Osten habe der Unternehmensbereich aufgrund gesteigerter Mengen und Preise ein leichtes Umsatzwachstum erzielt. In Nordamerika habe der Umsatz durch die Thermotek-Akquisition sowie durch höhere Mengen und Preise deutlich zu genommen, während er in Asien auf Vorjahresniveau geblieben sei, heißt es in der Quartalsmitteilung.

Der Umsatz der BASF-Gruppe ist im dritten Quartal 2018 vor allem aufgrund höherer Verkaufspreise im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro gewachsen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen ging allerdings um 232 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro zurück, vor allem durch den deutlich niedrigeren Beitrag des Segments Chemicals. Einfluss auf das Geschäft hatte der niedrige Wasserstand des Rheins. "Über das gesamte dritte Quartal hat uns dies zu schaffen gemacht und zu Produktionseinschränkungen und höheren Transportkosten geführt", sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller.

Branche im Blick

Foto:jarmoluk/pixabay

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