12.06.2018 Industrie

Baumit übernimmt Vertriebsgesellschaft Schaefer Krusemark und Krusemark Edelputz

Heiko Werf
Baumit-Geschäftsführer Heiko Werf. Hier auf dem Allgäuer Baufachkongress Anfang des Jahres. Foto: Redaktion/ts

Baumit, als deutsche Tochtergesellschaft der international tätigen familiengeführten Baustoffgruppe Schmid Industrieholding, plant sowohl die Vertriebsgesellschaft Schaefer Krusemark in Diez als auch das Partnerunternehmen Krusemark Edelputz zu übernehmen. Wie es dazu heißt, mit dem Ziel, den Standort in Mühlheim am Main auf einem erweiterten Betriebsgelände aufzubauen und aufzuwerten. Die Fertigmörtelproduktion am Standort Hahnstätten werde dabei unverändert durch Schaefer Kalk erfolgen und mit Baumit ein Liefervertrag geschlossen. Somit sollen die den Kunden von Schaefer Krusemark bekannten Produkte weiterhin in den Produktionsstätten in Mühlheim und Hahnstätten hergestellt werden. In Kombination mit den Produkten von Baumit soll sich für die Kunden ein noch breiteres Produktsortiment ergeben, meldet das Unternehmen weiter. Mit der geplanten Übernahme will der Baustoffhersteller mit Sitz in Bad Hindelang/Allgäu  seine Marktstellung regional behaupten. Ebenfalls sollen Synergien zwischen den Produkt-Portfolios genutzt werden, um die für den Allgäuer Baustoffproduzenten wichtigen Produktbereiche für Fassade, Innenraum, Rohbau und Sanierung weiter auszubauen. Die bisher weitgehend regionale Ausrichtung des Fertigmörtelgeschäfts von Schaefer Kalk und Krusemark Edelputz war bei veränderten Markt- und gesetzlichen Rahmenbedingungen an seine Grenzen gekommen, heißt es dazu weiter. Mit der geplanten Transaktion soll dieses Geschäft nun zukunftsträchtig weiterentwickelt werden. Schaefer Kalk wird sich außerdem noch stärker auf das Kerngeschäft mit Kalkprodukten und gefälltem Calcium Carbonat (PCC) konzentrieren. Durch die geplanten Veränderungen im Fertigmörtelbereich seien diese beiden Sparten nicht betroffen, lautet es abschließend. Die notwendigen Verträge wurden unterzeichnet, für die Umsetzung der Transaktion bedarf es noch der Zustimmung der Kartellbehörden.