24.05.2018 Industrie

Isover zieht positive Bilanz zum Geschäftsjahr 2017

Michael Wörtler
Vorstandsvorsitzender Michael Wörtler erläuterte auf der Haupversammlung die Zahlen zum Geschäftsjahr 2017. Foto: Isover

Saint-Gobain Isover blickte auf der Hauptversammlung am 23. Mai trotz leichtem Umsatzrückgang auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Wie es dazu aus Ludwigshafen hieß, seinen sämtliche Ergebnisziele erreicht worden und für dieses Jahr seien die Aussichten ebenfalls gut. Demnach erzielte der Dämmstoffspezialist im Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 17,9 Millionen Euro, was einer Steigerung von 6,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Ebit in Höhe von 33,1 Millionen Euro verbesserte sich um 11,3 Millionen Euro. Der Umsatz lag mit 356 Millionen Euro in 2017 um ein Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

Als maßgeblich für den leichten Rückgang betrachtet das Unternehmen eine den ganzen Saint-Gobain Konzern betreffende Cyberattacke, die Ende Juni 2017 für einige Tage zu  Einschränkungen bei der Warenauslieferung führte und somit einen negativen Einfluss auf Umsatz und Ergebnis gehabt habe. Im Anschluss ging Vorstandsvorsitzender Michael Wörtler auf die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2017 ein, die von Überkapazitäten, sinkenden Verkaufspreisen – mit Ausnahme der Aktivität Steinwolle – und einem weiter nicht anspringenden Modernisierungsmarkt geprägt waren. „Dank der starken Zuwächse im Wohnungsneubau ist aber davon auszugehen, dass der Dämmstoffbedarf 2017 leicht zugenommen hat“, sagte Wörtler. „Unter diesen Rahmenbedingungen behauptete Isover auch im Geschäftsjahr 2017 ihre Position im Dämmstoffmarkt. In unserer Hauptaktivität Glaswolle entsprach das leichte Absatzplus der Marktentwicklung und konnte damit den Einfluss der rückläufigen energetischen Sanierung in Grenzen halten.“

Für 2018 rechnet der Dämmstoffspezialist mit einer insgesamt stabilen Dämmstoffnachfrage beziehungsweise einer leichten Belebung. Bei der Umsatzentwicklung von Isover zeichne sich ein leichtes Plus ab, wie es auf der Hauptversammlung hieß. „Die Ergebnissituation 2018 sollte das Niveau des Jahres 2017, bereinigt um die Sondereffekte in den sonstigen betrieblichen Erträgen, leicht übertreffen“, sagte Michael Wörtler abschließend im Ausblick.

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