16.05.2018 Industrie

Saint-Gobain und Sika beenden Übernahmestreit

Forschungs- und Entwicklungszentrum
Blick auf das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Sika in Zürich. Foto: Sika

Der Schweizer Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika, die Familie Burkhard und Saint-Gobain haben ihre Übernahme-Streitigkeiten beigelegt und eine einvernehmliche Lösung gefunden. Zuvor hatte der französische Saint-Gobain-Konzern über drei Jahre versucht, mit den Anteilen und Mehrfachstimmrechten der Gründerfamilie Burkhard die Kontrolle über Sika zu erlangen. Ein Versuch, der jedoch auf Widerstand im Vorstand, im Verwaltungsrat des Unternehmens und bei den Aktionären stieß. Mit dem nun gefundenen Kompromiss wird der französische Baustoffkonzern größter Aktionär der Schweizer, aber nicht die bestimmende Macht. Wie Pierre André de Chalendar, Verwaltungsratspräsident und CEO von Saint-Gobain, sagte, sei das eine sehr positive Einigung für Saint-Gobain, sowohl aus einer finanziellen als auch einer strategischen Perspektive. Auch Paul Hälg, Verwaltungsratspräsident und Paul Schuler, CEO von Sika, begrüßten den positiven Ausgang des Übernahmeversuchs. 

 

 

 

Das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Sika in Zürich-Altstetten. Foto: Sika