Die Roto-Gruppe hat Dachfenster Keller aus der Schweiz übernommen. Hier die Vertragsunterzeichnung (v.l.): Roto-Finanzvorstand Michael Stangier, Inhaber Peter Keller, Roto-Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Keill und Roto-Vorstand Dach- und Solartechnologie Christoph Hugenberg. Foto: Roto
27.04.2018 Industrie

Roto übernimmt Keller aus der Schweiz

Die Roto-Gruppe hat das Unternehmen Dachfenster Keller aus der Schweiz übernommen. Das 1995 gegründete Fachunternehmen mit Sitz in Thalheim bei Winterthur beschäftige circa 20 Mitarbeiter, habe landesweit mehrere Standorte und sichere daher flächendeckend ein umfassendes Dienstleistungsspektrum rund um den Dachfenster-Einbau und dessen Nachversorgung. Mit der neuen Akquisition, die bereits im März vollzogen wurde, geht Roto den nächsten zukunftsorientierten Kooperationsschritt, sagt der Chef der Division Dach- und Solartechnologie, Christoph Hugenberg.

Plan der Roto-Gruppe sei es, neue Konzepte zu erarbeiten, um in Kooperation mit ihren Kunden das gesamte Spektrum des Fenstergeschäftes professionell abzudecken. Dabei geht es dem Bauzulieferer unter anderem um das ebenso vielfältige wie wachsende Nachversorgungspotenzial, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Keill. Beispiele dafür seien die individuelle sicherheitstechnische Verbesserung von Elementen und spezielle Einbauleistungen. In solchen und weiteren Fällen wolle das Unternehmen partnerschaftliche Initiativen entwickeln und realisieren. Dadurch sollen Handwerk und Bauelementehandel „neue Möglichkeiten erhalten, um mehr Geschäft zu generieren und gleichzeitig die Zufriedenheit der Endanwender zu erhöhen“.

Strategische Grundidee ist laut Keill das Angebot an Kunden, derartige Aufträge, die sie selbst nicht abwickeln können oder wollen, in ihrem Namen durch Roto ausführen zu lassen. Diese Form der gemeinsamen Marktbearbeitung bewirke eine Win-win-Situation. Das soll sowohl für die Division Dach- und Solartechnologie als auf die Division Fenster- und Türtechnologie gelten. Mit dem Kauf von Keller in der Schweiz sei ein Schritt getan. Auch der Ende 2017 realisierte Erwerb des in Berlin ansässigen Nachversorgungsspezialisten Wollenberg gehöre zu dieser strategischen Ausrichtung