09.03.2018 Industrie

Rockwool erweitert Werksstandort Neuburg

Werksstandort Neuburg
Der süddeutsche Werksstandort Neuburg. Foto: Deutsche Rockwool

Grünes Licht für eine Investition in eine neue Produktionslinie am süddeutschen Werksstandort Neuburg gab am 8. März der Rockwool-Konzern. Wie es in einer Meldung dazu hieß, sei hier der Bau einer zusätzlichen, hochmodernen Linie mit neuer, nachhaltiger Schmelztechnologie geplant. Damit entsteht nach Konzernangaben am Standort Neuburg die größte Steinwolle-Linie der Deutschen Rockwool.  Ab dem 2. Quartal 2020 sollen hier Dämmstoffe für Fassade und Flachdach produziert werden, die in Deutschland und Österreich benötigt werden. „Es ist kein Geheimnis: Nichtbrennbare Dämmstoffe aus Steinwolle sind gefragt wie nie“, erklärte heute Volker Christmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Rockwool und Mitglied des Konzernvorstands von Rockwool International mit Sitz in Dänemark. „Wir rechnen deshalb auch in diesem und den folgenden Jahren mit einer stetig hohen und weiter wachsenden Nachfrage in Europa. Die zuverlässige Belieferung unserer Kunden in Deutschland und Österreich verlangt also nach Investitionen in Produktions- und Lagerkapazitäten, die jetzt vom Konzern freigegeben wurden. Um für 2018 gerüstet zu sein, haben wir in den zurückliegenden Wintermonaten alle vorhandenen Linien auf Volllast gefahren und unsere Läger an den drei deutschen Standorten gefüllt. Darüber hinaus können wir bei Bedarf in 2018 und 2019 auf die Unterstützung der Rockwool-Werke im benachbarten Ausland zurückgreifen, um alle Kunden bedienen zu können. Rockwool tut also wirklich alles, um die Zufriedenheit der Kunden mit der Lieferperformance zu erhalten. Die Erweiterung des Werkes in Neuburg wird uns ab 2020 zusätzlich sehr helfen.“