23.02.2018 Industrie

Saint-Gobain steigert Umsatz und Gewinn

Pierre-André de Chalendar
Konzernchef Pierre-André de Chalendar bei einem Besuch auf der BAU in München. Foto: Redaktion/ts

Der französische Saint-Gobain-Konzern hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt. Demnach stieg der Nettogewinn auf 1,57 Milliarden Euro, nach 1,31 Milliarden im Vorjahr. Der operative Gewinn wuchs auf 3,03 Milliarden Euro, von 2,82 Milliarden 2016. Der Umsatz legte um 4,4 Prozent auf 40,81 Milliarden Euro zu. „Alle Unternehmensbereiche und Regionen haben zu diesem guten Ergebnis beigetragen, insbesondere Frankreich, das seine Erholung bestätigte“, sagte Konzernchef Pierre-André de Chalendar. Die Verkaufspreise seien vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich gestiegen.

In den westeuropäischen Märkten (ohne Frankreich) verzeichnete Saint-Gobain im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 3,1 Prozent. Mit Ausnahme von Deutschland, das von Produktionsverlagerungen betroffen sei, habe es in allen Ländern Fortschritte gegeben. Die Entwicklung in Deutschland bleibe „zögerlich“. Im Baustoffhandel wurde 2017 konzernweit ein organisches Wachstum von 3,6 Prozent erreicht, wobei sich das Handelsgeschäft in Deutschland den Angaben zufolge leicht rückläufig entwickelte.

Saint-Gobain geht davon aus, 2018 von einem günstigen wirtschaftlichen Umfeld zu profitieren und strebt eine weitere Steigerung des Betriebsergebnisses auf vergleichbarer Fläche an.

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Foto:jarmoluk/pixabay

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