05.01.2018 Industrie

Egger-Gruppe verzeichnet starke Zuwächse

Stammsitz in St. Johann in Tirol
Das Werk am Stammsitz im österreichischen St. Johann in Tirol. Foto: Egger

Im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres 2017/2018 (Stichtag 31. Oktober 2017) hat die Egger-Gruppe mit Stammsitz im österreichischen St. Johann in Tirol ihren konsolidierten Halbjahresumsatz um 11,1 Prozent gesteigert. Dieser betrug 1,32 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) konnte auf 222,5 Millionen Euro (+17,4 Prozent) gesteigert werden, heißt es weiter in der Mitteilung.

Die Gruppe habe im vergangenen Halbjahr die großteils positive Konjunkturentwicklung und die wachsende Bau- und Renoviertätigkeit in Europa für sich nutzen und in allen relevanten geografischen Märkten sowie in sämtlichen Produktbereichen im Umsatz wachsen können, heißt es weiter in der Mitteilung. Die größten Umsatzzuwächse (+ 11 Prozent) wurden im Bereich Decorative Products, der Produkte für den Möbel- und Innenausbau vertreibt, erwirtschaftet.

Auch der Bereich Building Products erwirtschaftete ein Umsatzplus von 9,2 Prozent in einem durch steigende Rohstoffkosten und Verfügbarkeitsengpässe geprägten Markt. Die Absätze sowohl von OSB-Produkten als auch von Schnittholz konnten gesteigert werden. Die größten Zuwächse im OSB-Bereich wurden in Osteuropa verzeichnet. Der Bereich Schnittholz hingegen steigerte den Absatz in Deutschland sowie in einigen Überseemärkten. Das Ebitda liegt auch in diesem Bereich unter dem Vorjahresniveau, was wiederum den erhöhten Rohstoffkosten im Holz- und Chemiebereich geschuldet sei.

Die Gruppe befindet sich laut eigener Aussage in einer Wachstumsphase und rechnet für das gesamte Geschäftsjahr 2017/2018 mit einer positiven Entwicklung.

Branche im Blick

Foto:jarmoluk/pixabay

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