21.12.2017 Industrie

Würth schluckt Liqui Moly

Liqui Moly
Foto: Liqui Moly

Der Würth-Konzern hat den Schmierstoffhersteller Liqui Moly vollständig übernommen. Seit Jahren stiller Teilhaber, hat der Spezialist für Montage- und Befestigungstechnik nun die restlichen 33 Prozent der Anteile gekauft. Abgesehen von dem Eigentümerwechsel ändere sich nichts, teilte Liqui Moly mit. Die Würth-Gruppe will Liqui Moly zukünftig als unabhängiges Unternehmen mit eigenständiger Marke führen.

Mit dem Verkauf „stelle ich den Fortbestand von Liqui Moly und Méguin für eine Zeit sicher, wenn ich selbst einmal nicht mehr am Steuerrad stehen sollte“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Ernst Prost. Er bleibt weiter Geschäftsführer des Unternehmensverbunds. „Liqui Moly hat in den zurückliegenden Jahren beeindruckende Leistungen gezeigt und Erfolgsgeschichte geschrieben. Diese Leistung ist vor allem dem geschäftsführenden Gesellschafter Ernst Prost und seinen Mitarbeitern zu verdanken“, sagt Peter Zürn, stellvertretender Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe. „Wir sind stolz, dass diese erfolgreiche Traditionsmarke mit hervorragender Reputation und großer Dynamik das Portfolio der Würth-Gruppe bereichert.“ 

Liqui Moly beschäftigt 800 Mitarbeiter und wird dieses Jahr seinen Umsatz auf mehr als 500 Millionen Euro steigern. Die Würth-Gruppe erwirtschaftete zuletzt mit mehr als 70.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 11,8 Milliarden Euro.

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