26.09.2017 Industrie

Interseroh und Fermacell wollen Paletten-Management vereinfachen

Paletten
Foto: Pixabay

Interseroh und Fermacell haben ein neues Logistikkonzept zum Management von Mehrwegpaletten entwickelt. Ziel des gemeinsamen Projektes sei die Optimierung der Lieferkette mit einer besseren Nachverfolgbarkeit der Palettenströme von Baustellen und Baustoffhandel, heißt es in einer Mitteilung.

Und so funktiniert’s: Interseroh holt die auf Baustellen und im Baustoffhandel anfallenden Fermacell-eigenen sowie auch Euro-Paletten bundesweit ab. Hierzu hat der Umweltdienstleister nach eigenen Angaben ein flächendeckendes Transportnetzwerk aufgebaut. Im Anschluss gehen die Paletten in eines der von Interseroh betriebenen zwölf Depots, in denen Sortierung und technische Prüfung stattfinden. Danach erfolgt die Zustellung der Paletten an die Werksstandorte von Fermacell, wo sie erneut zum Einsatz kommen. Die Abwicklung der Dienstleistung erfolgt über ein Onlineportal, auf dem sämtliche Schritte einzusehen sind. Eine volle Datentransparenz sei somit für alle Teilnehmer der Prozesskette zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

„Mit Fermacell haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam eine innovative Lösung zur Rückführung, Aufbereitung und Wiederbereitstellung von Paletten am Markt platzieren konnten“, sagt Interseroh-Geschäftsführer Dr. Timo Langemann. „Ziel ist es, noch weitere Partner für das Logistikkonzept zu gewinnen, sodass alle Teilnehmer der Prozesskette von einem Ansprechpartner und damit einheitlichen hohen Qualitätsstandards profitieren.“ Fermacell-Vertriebsleiter Klaus Bröker erklärt: „Unser Anspruch war es, ein effizientes und nachhaltiges Pooling-System zu finden, das unsere individuellen Anforderungen und Paletten berücksichtigt. Interseroh hat uns im Umstellungsprozess von Einweg- auf Mehrwegpaletten sehr gut beraten, sodass wir auch das Management der Fermacell-Paletten gemeinsam am Markt einführen wollten.“