Vorstand VDPM
Der Vorstand (v. l.): Thomas Utermöller, Heike Horn, Andreas Neubeck, Carsten Beier, Dr. Markus Pfeuffer, Bruno Reisch, Jens Schmidt, Christoph Dorn, Dr. Andreas Weier, Dr. Hans-Joachim Riechers, Peter Sarantis, Erich Seufert, Thomas Mothes. Foto: VDPM
14.09.2017 Industrie

Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel definiert Ziele und Arbeitsschwerpunkte

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), der aus der Fusion von Industrieverband Werkmörtel (IWM) und Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) hervorgegangen ist, hat heute (14. September) seine erste ordentliche Mitgliederversammlung in Oberursel abgehalten. Dabei wurden Ziele und Strukturen festgelegt sowie die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte bis ins Jahr 2018 beschlossen.

Der 111 Mitglieder starke Verband sieht sich nach eigenen Angaben unabhängig von Herstellformen, Rohstoffen, Materialien, Formulierungen und Lieferformen als ganzheitliche Interessenvertretung aller Mitgliedsunternehmen in den drei Branchensegmenten Dämmsysteme, Putz und Mörtel. Die wichtigsten strategischen Ziele wurden wie folgt formuliert:

- Der VDPM erarbeitet einheitliche technische Grundlagen, Richtlinien und Qualitätsstandards für hochwertige und nachhaltige Dämmsysteme, Putze, Mörtel und Estriche. Diese stellt der Verband in der Öffentlichkeit insbesondere unter dem Aspekt der Produkt- und Systemqualität dar.

- Der VDPM initiiert gemeinsame Forschungsprojekte zur kontinuierlichen Verbesserung von Dämmsystemen, Putzen, Mörteln und Estrichen; ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Umwelteigenschaften.

- Der VDPM betrachtet die vertretenen Produkte und Systeme stets ganzheitlich über ihren gesamten Lebenszyklus, entwickelt Lösungen zur Optimierung der einzelnen Phasen von der Herstellung bis zum Recycling und trägt Verantwortung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz.

Vorstand gewählt

Die stimmberechtigten Mitglieder wählten in Oberursel den zwölfköpfigen Vorstand: Den Vorsitz führt Christoph Dorn (Knauf), seine Stellvertreter sind Dr. Markus Pfeuffer (Heidelberger Beton) und Dr. Andreas Weier (Sto). Das Amt der Schatzmeisterin hat Heike Horn (Schaefer Kalk) übernommen. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Carsten Beier (Quick-Mix), Thomas Mothes (Franken Maxit), Andreas Neubeck (Alsecco), Bruno Reisch (Saint-Gobain Weber), Peter Sarantis (Baumit), Jens Schmidt (Ejot), Erich Seufert (Hasit) und Thomas Utermöller (Sakret Sachsen).

Hauptgeschäftsführer des VDPM ist Dr. Hans-Joachim Riechers, ihm zur Seite stehen die Geschäftsführer Ralf Pasker (Dämmsysteme und Europa) und Antje Hannig (Putz und Mörtel). Der VDPM hat seinen Sitz bereits in Berlin, nutzt aber derzeit noch die Geschäftsstellen der fusionierten Verbände in Baden-Baden und Duisburg. Spätestens zum 1. Januar 2019 soll die Bundeshauptstadt alleiniger Verbandssitz werden.

Einen ausführlichen Bericht über die Mitgliederversammlung, Ziele und Arbeitsweise des Verbandes lesen Abonnenten im baustoffmarkt (Oktober-Ausgabe).