Vertragsunterzeichnung
Dr. Harald Braasch (l.), Fiberline-CEO Peter Thorning (Mitte) und Thomas Stürzl (r.) mit Notar Daniel Wassermann bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: Schöck
01.08.2017 Industrie

Schöck startet Joint Venture mit Hersteller von Glasfaserbewehrung

Schöck, Baden-Baden, und der dänische Hersteller Fiberline Composites haben ein Joint Venture gestartet. Zweck des Unternehmens sei die Weiterentwicklung und Herstellung von Glasfaserbewehrung für verschiedene Produkte von Schöck, heißt es in der Mitteilung. Beide Partner wollen damit den Einsatz von Glasfasertechnologie am Bau voranbringen. Schöck ist zu 75 und Fiberline zu 25 Prozent am Joint Venture beteiligt. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Thomas Stürzl.

Innerhalb der strategischen Allianz liefert Fiberline das Fertigungs- und Prozesswissen und ist verantwortlich für den Einkauf sowie die Prozesstechnik. Schöck konzentriert sich auf Produktion, Weiterverarbeitung und Vermarktung. Die Partner werden gemeinsam verstärkt an der Weiterentwicklung der Produkte arbeiten. Sitz des neuen Unternehmens ist in Halle/Saale von Schöck geplant, wo das Unternehmen bisher Produkte und Produktbestandteile aus Beton und Kunststoff fertigt. Die Produktion der Glasfaserbewehrung soll in Halle ab 2019 starten, bis dahin erfolgt die Herstellung weiter über Fiberline in Dänemark. Die Kooperation zwischen Schöck und Fiberline besteht bereits seit dem Jahr 2000.

„Schöck sichert sich mit dem Joint Venture die innovative Fertigungstechnologie von Fiberline für die Herstellung von Glasfaserbewehrung und hat damit die Schlüsseltechnologie im eigenen Zugriff“, sagt Technik-Vorstand Dr. Harald Braasch.