13.07.2017 Industrie

Klebstoffindustrie entwickelt sich positiv

Ansgar von Halteren
Ansgar von Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Foto: IVK

Die Mehrheit der Klebstoffindustrie in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden beurteilt die aktuelle Geschäftslage als gut. Auch die wirtschaftlichen Erwartungen für das zweite Halbjahr 2017 werden von den Unternehmen positiv eingeschätzt. Dies hat eine Konjunkturumfrage  des Industrieverbands Klebstoffe (IVK), Düsseldorf, ergeben. Neben Klebstoffunternehmen aus Deutschland seien in diesem Jahr auch zum ersten Mal Hersteller aus den genannten Nachbarländern befragt worden. Insgesamt hätten 100 Unternehmen an der Umfrage teilgenommen, sagte Ansgar von Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des IVK.
Der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als gut einschätzen, liegt laut Umfrage bei 60 Prozent. Im Vorjahresquartal sagten dies nur 40 Prozent der Unternehmen. In Deutschland schätzen 60 Prozent die Geschäftslage als gut ein. Die Auftragseingänge aus dem In- und Ausland haben sich im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 erhöht, in Deutschland verzeichneten 60 Prozent der Hersteller eine gesteigerte Nachfrage, sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland.
Die Erwartungen für die kommenden Monate sind positiv: 40 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer günstigeren Marktlage. Steigende Umsätze und einen höheren Exportumfang erwarten 65 Prozent der deutschen Klebstoffhersteller.