Kneer-Südfenster
Gemäß den Daten im Branchenradar Wohnungs- & Sicherheitstüren in Österreich 2017 stieg der Absatz an Haustüren stieg um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Bedarf an Wohnungstüren um vier Prozent. Foto: Kneer-Südfenster
26.05.2017

Trend zu Sicherheitstüren in Österreich ungebrochen

Infolge rasch schrumpfender Preise entwickelte sich der Markt für Haus- und Wohnungstüren in Österreich im Jahr 2016 erlösseitig nur seitwärts. Gemäß den Daten im Branchenradar Wohnungs- & Sicherheitstüren in Österreich 2017 stieg der Absatz an Haustüren stieg um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Bedarf an Wohnungstüren um vier Prozent. Insgesamt wurden rund 123.000 Türen verkauft. Dennoch stagnierten die Herstellererlöse bei insgesamt 181,2 Millionen Euro. Grund dafür sei der massive Preisdruck, der am Markt herrsche.

Der Sicherheit der Haushalte tat dies jedoch keinen Abbruch. Der bereits hohe Anteil an Sicherheitstüren erhöhte sich nochmals um einen Prozentpunkt. 71 Prozent aller verkauften Haus- und Wohnungstüren waren zertifizierte Sicherheitstüren. Allerdings war die Abweichung der Sicherheitstürquote zwischen Wohnungstüren und Haustüren für Eigenheime groß. Bei Wohnungstüren lag der Anteil bei 98 Prozent, bei Haustüren war nur jede zweite Tür als Sicherheitstür ausgeführt. Der deutlich geringere Anteil an Sicherheitstüren in Ein- und Zweifamilienhäusern soll aber nicht am fehlenden Angebot gelegen haben, sondern am Umstand, dass eine gesicherte Eingangstür wenig helfe, solange ein Einbruch über die Terrassentüren leicht möglich sei. Deshalb setzten nach wie vor viele Eigenheimbesitzer eher auf Alarmanlagen denn auf Sicherheitstüren. Darüber hinaus verfügten Sicherheitstüren für Wohnungseingänge über einen durchschnittlich deutlich höheren Sicherheitsstandard als Sicherheitstüren für Hauseingänge von Eigenheimen. Bei Wohnungstüren entsprachen bereits die Hälfte aller Sicherheitstüren Widerstandsklasse RC 3, der Anteil von RC 4-Türen lag bei knapp zwei Prozent. Bei den als Sicherheitstür lizensierten Haustüren entsprachen hingegen mehr als 98 Prozent nur einer der beiden untersten Widerstandsklassen (RC 1 und RC 2).