26.05.2017 Industrie

Kalksandstein-Industrie erwartet Absatzplus von 3 bis 5 Prozent

Jochen Bayer und Roland Meißner (v. l.)
Jochen Bayer und Roland Meißner (v. l.). Foto: BV KSI

Die deutsche Kalksandstein-Industrie blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. „Unsere Erwartungen von einem zweiprozentigen Plus sind mit einem tatsächlichen durchschnittlichen Wachstum von rund 4 Prozent, bei regionalen Unterschieden, übertroffen worden“, berichtete der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie (BV KSI), Jochen Bayer, bei der Mitgliederversammlung Mitte Mai in Valencia.

Für 2017 rechnet der Verband aufgrund der anhaltend guten Rahmenbedingungen, insbesondere im mehrgeschossigen Wohnungsbau, mit einem Absatzplus von 3 bis 5 Prozent, ebenfalls bei teils erheblichen regionalen Unterschieden. Geschäftsführer Roland Meißner: „Wir führen unsere positive Prognose nicht nur auf die guten Vorgaben aus dem Jahr 2016 zurück, sondern auch auf weitere wichtige Frühindikatoren. Ein stabiler Arbeitsmarkt verbunden mit steigenden Realeinkommen der privaten Haushalte, einem niedrigen Hypothekenniveau und Minimalrenditen auf alternative, sichere Kapitalanlagen sorgen weiterhin für ein äußerst günstiges Umfeld für Wohnungsbauinvestitionen.“

Die Kalksandsteinindustrie will sich „in enger Zusammenarbeit mit anderen Mauerwerksverbänden“ für eine bedarfsgerechte Wohnungsbaupolitik einsetzen, insbesondere für den Bau von Wohnungen für die Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen. Weitere Schwerpunkte der Verbandsarbeit betreffen die Digitalisierung und die Nachwuchsförderung.