24.05.2017 Industrie

IWM und FV WDVS fusionieren

Rüdiger Lugert (Vorsitzender FV WDVS) und Christoph Dorn (Vorsitzender IWM)
Freuen sich über die gelungene Fusion beider Verbände (v.l.): Rüdiger Lugert (Vorsitzender FV WDVS) und Christoph Dorn (Vorsitzender IWM). Foto: VDPM

In getrennten Versammlungen stimmten die Mitglieder des Industrieverbandes Werk-Mörtel (IWM) und des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) am 18. Mai 2017 in Bad Brückenau jeweils einstimmig für die Fusion zum neuen Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM). „Ein starkes Signal – nach innen wie nach außen“, hieß es anschließend unisono bei allen Beteiligten, man könne nun „mit einer Stimme sprechen“. In der ersten, direkt an die Abstimmung anschließenden Mitgliederversammlung des VDPM e.V. wurde Berlin als künftiger Verbandssitz bekanntgegeben, der Umzug dorthin soll bis Ende 2018 realisiert sein. Die Wahl eines Vorstandes kann erst nach Eintrag des VDPM ins Vereinsregister erfolgen; man rechnet hierfür mit einer Frist von circa acht Wochen. Am 14. September 2017 sollen dann auf der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung der zwölfköpfige Vorstand gewählt und die Ressorts besetzt werden. Bis dahin arbeitet ein Leitungsgremium bestehend aus den bisherigen Vorständen beider alten Verbände weiter an den Details der nun verabschiedeten Fusion. Hauptgeschäftsführer des VDPM wird Dr. Hans-Joachim Riechers, ihm zur Seite stehen die Geschäftsführer Ralf Pasker (Technik Dämmsysteme und Europa) und Antje Hannig (Technik Putz und Mörtel).

Begonnen hatte der Fusionsprozess mit einem ersten gemeinsamen Vorstandstreffen im Mai 2016. Im November erhielten die Vorstände beider Verbände von den Mitgliederversammlungen dann den Auftrag, die Fusion strukturell, inhaltlich und juristisch vorzubereiten. Die entscheidende Fusions-Tagung mit rund 150 Mitgliedsunternehmen beider Verbände fand nun in Bad Brückenau statt.