19.05.2017 Industrie

DUD berichtet von angespannter Lage auf dem Rohstoffmarkt

Industrieverband der Produzenten von Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen
Der Verband blickt mit Sorgen auf die derzeitige Entwicklung des Rohstoffmarktes. Logo: DUD

Für die Produzenten von Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen ist die Lage auf den Beschaffungsmärkten sowohl von der Preis- als auch von der Versorgungsseite für manche Rohstoffe sehr kritisch. Darauf macht aktuell der Industrieverband der Produzenten von Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen (DUD) aufmerksam. So kämpfe die Industrie seit Monaten mit rapide steigenden Kosten und sehe sich für einzelne Rohstoffe zunehmend mit Beschaffungsengpässen konfrontiert, meldet der Verband.

Nur ein aktuelles Beispiel dafür sei der sich zuspitzende Versorgungsengpass bei dem nicht nur für Kunststoffbahnen-Hersteller wichtigen Weißpigment Titandioxid. Die weltweit knappe Versorgungslage habe in den letzten Wochen zu einem starken Preisanstieg und zu einer unzureichenden Verfügbarkeit dieses für die Industrie wichtigen Zusatzstoffes geführt. „Unsere Mitglieder berichten von Preiserhöhungen, die mit Abstand die höchsten prozentualen Steigerungen der letzten drei Jahre sind. Viele Bestandteile seien im Schnitt um 6 Prozent und einzelne bis zu 20 Prozent angezogen. Nach unserer Kenntnis erlebt die gesamte Industrie eine derartige Steigerung und der Baustoffmarkt muss sich auf breiter Front auf eine Preissteigerung einstellen“, sagt DUD-Geschäftsführer Adrian Dobrat.