22.02.2017 Industrie

Wienerberger verdoppelt Gewinn

Heimo Scheuch
Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Foto: Wienerberger

Die Wienerberger AG hat im Geschäftsjahr 2016 mit gruppenweit 198 Produktionsstandorten einen annähernd stabilen Konzernumsatz von 2,97 Milliarden Euro und ein operatives Ebitda von 404 Millionen Euro (+9 Prozent) erwirtschaftet. Der Nettogewinn wurde mit 82 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Entsprechend zufrieden zeigte sich Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch, über die Geschäftsentwicklung im letzten Jahr: „2016 war ein gutes Jahr für Wienerberger trotz sehr unterschiedlicher Marktentwicklungen. Während der Wohnungsneubau in den USA und Europa – vor allem in Osteuropa – positiv verlief, wies der Renovierungsmarkt in Europa eine gewisse Schwäche auf. Zusätzlich prägte ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld im Infrastrukturbereich in Osteuropa unser Geschäft mit Rohren und Flächenbefestigungen.“  Mit Blick auf das Ziegelgeschäft der Division Clay Building Materials Europe erwirtschaftete die österreichische Unternehmensgruppe mit Sitz in Wien im letzten Jahr einen um 2 Prozent höheren Umsatz von 1,68 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Erfreulich ist das deutliche Wachstum des operativen Ergebnisses der Division auf 290,7 Millionen Euro – das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent.

Für 2017 erwartet der Ziegelhersteller eine Fortsetzung der voranschreitenden Erholung im europäischen Wohnungsneubau. Im Renovierungssegment rechnet die Unternehmensgruppe weiterhin mit Zurückhaltung. Insgesamt geht der Konzern davon aus, dass organische Konzern-Ebitda in 2017 auf 415 Millionen Euro steigern zu können.