17.01.2017 Industrie

Xella profitiert von Umstrukturierung

Dr. Jochen Fabritius
Dr. Jochen Fabritius. Foto: Redaktion

Xella hat das Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen. Der Konzern veröffentlichte gestern (16. Januar) am Rande der BAU vorläufige Zahlen. Demnach stieg der Umsatz (September 2016, LTM) im Vorvorjahresvergleich um 1 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro, das Ebitda um 16 Prozent auf 271 Millionen Euro. Man sei „einigermaßen stolz“ auf dieses Ergebnis, zu dem alle Geschäftseinheiten beigetragen hätten, sagte CEO Dr. Jochen Fabritius. Insbesondere der Bereich Trockenbau (Fermacell) habe sich als „starker Wachstumstreiber“ erwiesen.

Positiv bemerkbar machen sich offenbar die innerhalb des Konzerns eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen. „Wir haben die Organisation ausgedünnt“, sagte Fabritius, „es ist schön, mit einer schlankeren Kostenbasis zu wachsen.“ Er verwies zudem darauf, dass es gelungen sei, im vergangenen Jahr „in nahezu allen Ländern“ Preiserhöhungen durchzusetzen. Daran werde man im laufenden Jahr festhalten. Die Preiserhöhungen seien notwendig, „um die Ertragskraft des Unternehmens nicht schleichend zu mindern“.