03.01.2017 Industrie

PCI-Gruppe schließt Teil-Erwerb von Henkels Bauchemiegeschäft ab

Werk Augsburg
Der Sitz des Unternehmens in Augsburg. Foto: PCI

Nun ist es offiziell: Seit 1. Januar ist das westeuropäische Bauchemiegeschäft für professionelle Anwender von Henkel Teil des Portfolios der PCI-Gruppe, einer hundertprozentigen Tochter der BASF. Die Transaktion umfasst das Fußbodengeschäft unter dem Markennamen Thomsit in Westeuropa sowie die globalen Markenrechte. Ebenfalls Bestandteil der Transaktion ist das Geschäft für Boden- und Fliesenverlegesysteme sowie Abdichtungen von Henkel in Westeuropa, das unter der einlizensierten Marke Ceresit betrieben wird. „Mit der Übernahme unterstreichen wir unser klares Bekenntnis zum Ausbau unseres Porfolios für Bauchemieprodukte und zur Marke PCI“, sagt Ralf Spettmann, Leiter des Unternehmensbereichs Construction Chemicals von BASF.

PCI wird laut Mitteilung einen Geschäftsbereich Fußbodentechnik unter der Leitmarke Thomsit etablieren. „Diese wird weiterhin von den im Markt bekannten Thomsit-Mitarbeitern aus Vertrieb und Service betreut und erweitert die Produkte der Marke PCI für das Fußbodengeschäft“, sagt Marc C. Köppe, Vorsitzender der Geschäftsführung bei PCI.

PCI wird den Henkel-Standort in Unna für die Dauer von zwei bis drei Jahren pachten und die Produktion im Anschluss an ihren bestehenden drei Standorten weiterführen. Geplant seien Investitionen vor allem in Hamm. Dort sollen unter anderem ein neues Hochregallager sowie zusätzliche Produktionsanlagen entstehen.