15.11.2016 Industrie

Roto-Gruppe in der Spur

Roto Dach- und Solartechnologie
Sitz der Roto Dach- und Solartechnologie in Bad Mergentheim. Foto: Roto

Trotz per Saldo kräftiger markt- und währungsbedingter Gegenwinde bleibt die Roto-Gruppe 2016 „fest in der Spur", wie es am gestrigen Dienstag auf dem elften internationalen Fachpressetag des Unternehmens in Berlin hieß. Die Division Dach- und Solartechnologie (DST) weist per 30. September ein leichtes einstelliges Umsatzminus aus. Entscheidend sei hier ein schwaches drittes Quartal gewesen, nachdem das erste Halbjahr "noch ordentlich" verlief, wie Roto meldet. In Deutschland, dem für die Division weiter maßgeblichen Kernmarkt, wirke sich die fehlende Renovierungsdynamik aus. In Summe habe das per Stichtag zu einer geringen Umsatzeinbuße geführt. Während Westeuropa die Erwartungen  "ebenfalls nicht erfüllte", lägen Süd- und Osteuropa zum Teil deutlich im Plus.

Den Gruppenumsatz per 30. September bezifferte der Vorstand auf gut 480 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe mit einem Umsatz von rund 620 Millionen Euro, der damit knapp das Vorjahresniveau erreiche. Die Relation zwischen Ausland und Inland pendele sich wieder bei zwei Drittel zu ein Drittel ein, hieß es weiter. Für 2017 erwartet der Bauzulieferer für die Gruppe eine Stabilisierung der Marktlage. Auch die eigene Entwicklung soll mit einem Umsatzplus zwischen vier bis fünf Prozent spürbar besser verlaufen, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Eckhard Keill.