28.10.2016 Industrie

IVH veröffentlicht Übersichtskarte zur Entsorgung von EPS mit HBCD 


Thema Entsorgung von EPS
Noch nicht vom Tisch: Die Entsorgungsproblematik von EPS mit HBCD. Erste Lösungen zeichnen sich aber ab. Foto: IVH

„Der Industrieverband Hartschaum begrüßt die Erlasse einzelner Bundesländer, wie zum Beispiel von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg oder Hessen, die eine praxistaugliche Entsorgungsmöglichkeit für HBCD-haltiges EPS schaffen. Wir sind optimistisch, dass weitere Bundesländer diesen positiven Beispielen folgen werden und sich der Entsorgungsengpass in den kommenden Wochen weiter auflösen wird. Dennoch bestehen insbesondere bei Bauherren und Handwerkern nach wie vor noch viele Unsicherheiten“, sagt Dr. Hartmut Schönell, geschäftsführender Vorstand des Industrieverbandes Hartschaum (IVH), zum aktuellen Thema Entsorgung von EPS mit HBCD. 
Auf seiner Homepage hat der Verband umfassende Informationen rund um das Thema zusammengetragen. Darüber hinaus finden Handwerker und Bauherren auf der Informationsseite einen aktuellen Sachstand in den einzelnen Bundesländern. Weiterhin stellt der Verband Interessierten eine Übersicht mit den Müllheizkraftwerken (MHKW), die HBCD-haltiges EPS annehmen, zur Verfügung. Da es teilweise Einschränkungen seitens der MHKW bezüglich der Annahme gibt, sollten sich Abfallbesitzer vorab im Einzelfall erkundigen, ob, in welchem Umfang und in welcher Form (Monochargen und/oder Baumischabfälle) EPS-Abfälle mit HBCD in ihrer Region angenommen werden. Aufgrund der zurzeit erscheinenden Erlasse der einzelnen Bundesländer kann sich die Übersicht noch verändern. Wie der Verband weiter mitteilt, werde sorgfältig recherchiert und man sei bemüht, diese Übersicht wöchentlich zu aktualisieren. Alle Angaben erfolgen nach Angaben des Verbandes deshalb ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit. Die aktuelle Karte mit Stand 27. Oktober finden Interessierte auf der Website des IVH.