28.10.2016 Industrie

Umsatz von BASF geht auch im dritten Quartal zurück

Dr. Kurt Bock
Vorstandsvorsitzender Dr. Kurt Bock. Foto: BASF

Auch im dritten Quartal 2016 ist der Umsatz bei der BASF-Gruppe, Ludwigshafen, im Vergleich zum Vorjahr mit 14 Milliarden Euro niedriger ausgefallen (-20 Prozent), wie das Unternehmen jetzt bekannt gab. Das Ebitda sank um 15 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro, das Ebit fiel mit 1,46 Milliarden Euro um 22 Prozent niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Bei der deutschen Gesellschaft sank der Umsatz im dritten Quartal um 41 Prozent auf 4,31 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,34 Milliarden Euro).

Im Segment Functional Materials & Solutions, zu dem auch der Bereich Construction Chemicals gehört, wuchs der Umsatz infolge des gesteigerten Absatzes um drei Prozent auf 4,66 Milliarden Euro, das Ebitda stieg auf 631 Millionen Euro (+24 Prozent), das Ebit auf 492 Millionen Euro (+34 Prozent). Die Nachfrage aus der Bauindustrie sei insgesamt auf hohem Niveau geblieben.

Des Weiteren gehe BASF davon aus, dass die Einschränkungen in Logistik und Versorgung infolge des Brands im Landeshafen Nord in Ludwigshafen das Ergebnis des Geschäftsjahres belasten werden. Sie führten jedoch nicht zu einer Änderung des Ausblicks 2016 für die BASF-Gruppe. Das Unternehmen hat seine Prognose für Umsatz und Ebit vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe bestätigt: Der Umsatz werde im Jahr 2016 deutlich zurückgehen.