26.03.2020 Fachhandel

Baywa verzeichnet 2019 positive Entwicklung des Segments Bau

Klaus Josef Lutz
Der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz, unter dem der Umsatz des Münchner Konzerns seit 2008 von 8,8 Milliarden Euro auf über 17 Milliarden Euro im Jahr 2019 zulegte. Foto: Baywa

Baywa hat heute (26. März) die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 verkündet. Demnach legte der Umsatz des Segments Bau im Jahr 2019 um 5,3 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro zu (Vorjahr: 1,6 Milliarden Euro). Das Ebit verbesserte sich um 3,2 Prozent auf 32,1 Millionen Euro (Vorjahr: 31,1 Mio. Euro)."Der Baubereich hat sich sehr robust gezeigt", sagt der Vorstandsvorsitzende der Baywa, Klaus Josef Lutz, dessen Vertrag der Aufsichtsrat des Konzerns erst gestern (25. März) vorzeitig bis zum 31. März 2025 verlängert hat. Lutz stieg 2008 bei der Baywa als Vorstandsvorsitzender ein.

Treiber der positiven Entwicklung im Segment Bau waren nach Angaben des Unternehmens neben dem Hoch- und Tiefbau auch der Garten- und Landschaftsbau. Alle Bereiche hätten von der anhaltend guten Baukonjunktur profitiert. Besonders hohe Zuwächse meldet der Münchner Konzern im Verkauf von Baugeräten und Werkzeugen, wozu auch der Online-Handel wesentlich beitrug. Darüber hinaus haben laut Mitteilung auch die Erweiterung des margenstarken Eigenmarkensortiments sowie die Vernetzung des digitalen mit dem stationären Vertriebskanal ("Click & Collect") deutlich zu der Ergebnisverbesserung in dem Segment Bau beigetragen. Die Verbindung von digitalem und analogem Geschäft sei zentraler Bestandteil der Strategie, die Baywa im Baubereich als integrierten Multispezialisten zu positionieren, heißt es.

Insgesamt erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 17,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 16,6 Milliarden Euro). Das Ebit stieg auf 188,4 Millionen Euro (Vorjahr: 172,4 Millionen Euro). Für das Jahr 2020 sei eine Ergebniseinschätzung zurzeit seriös nicht möglich, auf Grund der nicht abschätzbaren Auswirkungen der Covid-19 Krise. "Mit unserem diversifizierten Geschäftsmodell fühlen wir uns angesichts der schwierigen Situation aber gut aufgestellt und sind fest entschlossen, unsere Grundversorgungsfunktion für die Menschen zu erfüllen", so der Vorstandsvorsitzende.

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