30.10.2018 Fachhandel

Veränderung des Innentürenmarktes bis 2025

Preise Innentüren 2018
Laut Studie ist beim Sortiment erkennbar, dass 60,6 Prozent aller Innentüren zu Preisen unter 300 Euro verkauft werden, 39,4 Prozent immerhin liegen über 300 Euro. Grafik: Tietze

Eine neue Marktstudie zu Innentüren in Deutschland von der Neusser Unternehmensberatung Titze soll neue Ansätze zur Markterweiterung liefern. Demnach verläuft die Produktion von Innentüren in Deutschland nach Stückzahlen aufgrund des steigenden Bauvolumens und der wirklich guten Wirtschaftsleistung sehr dynamisch. Da es auch im Außenhandel zu einem Importüberschuss kommt, wächst der Gesamtmarkt. Die Inlandsmarktversorgung konnte in den letzten sieben Jahren bei den Stückzahlen eine Steigerung von 42,3 Prozent verzeichnen. In 2018 sei mit einem Zuwachs von 250.000 Türen zu rechnen.

Im Handel betrachtet die Studie die unterschiedlichsten Vertriebsformen wie Baumärkte, Baustoffhändler und Holzhändler und zeige im Detail die genaue Verteilung der Distribution in den einzelnen Vertriebswegen von Innentüren bis 2025 auf. Vor allem die Analyse des Online-Handels sei aufschlussreich, werde doch dessen Anteil bei Innentüren bis 2025 von heute nur 5,5 Prozent auf dann 9,5 Prozent ansteigen. Der Online-Handel wird laut Studie bis 2025 der am schnellsten wachsende Vertriebsweg sein. Jeder Hersteller werde für sich ein schlüssiges Konzept der Belieferung des Online-Handels erstellen müssen. Besonders individualisierte Innentürlösungen werden online verkauft. Parallel eignet sich der Online-Markt hervorragend für das Renovierungsgeschäft.

Beim Sortiment sei erkennbar, dass 60,6 Prozent aller Innentüren zu Preisen unter 300 Euro verkauft werden, 39,4 Prozent immerhin liegen über 300 Euro. Die nächsten Jahre bringen eine stärkere Anlehnung der Innentüren an den Wohnraum. Hierzu tragen vor allem individualisierte Innentüren bei.

Auch das Thema Smart Home spiele künftig eine größere Rolle, womit in den nächsten Jahren ein forcierter Wandel im Handwerk einhergehe. Neben der eigentlichen handwerklichen Arbeit in der Werkstatt oder beim Kunden werden zunehmend elektrische oder automatisierungstechnische Kenntnisse verlangt. Dabei werde die Beratung, die Inbetriebnahme und die Konfiguration der Produkte beim Kunden anspruchsvoller und verlange vom Handwerk eine höhere Qualifikation.

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