06.02.2018 Fachhandel

Schünke übernimmt acht RWZ-Baustoffmärkte

Schünke Ulm
Schünke-Standort in Ulm. Foto: Eurobaustoff

Der Eurobaustoff-Gesellschafter Schünke erweitert sein Vertriebsgebiet: Mit Wirkung zum 1. April dieses Jahres übernimmt das Unternehmen mit Sitz in Wehr/Baden-Württemberg acht Baustoffbetriebe der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ). Dabei handelt es sich um die Standorte in Buchholz-Mendt, Dreisen, Gau-Odernheim, Morbach, Nidda, Wolfersweiler, Wollersheim und Nieder-Olm. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Geschäftsführer Dirk Schünke spricht von einem „bedeutenden Wachstumsschritt“: „Für uns ist das eine einmalige Chance, uns aus unserem Stammgebiet kommend, nun auch überregional auf Basis unserer unternehmerischen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Die Konjunktur passt. Der Zeitpunkt ist gut. Wir danken der RWZ für einen reibungslosen und von gegenseitigem Vertrauen geprägten Transaktionsprozess.“ Schünke wolle alle acht Märkte mit den neu hinzugewonnenen Mitarbeitern zu einem dauerhaften Erfolg führen.

Auch der RWZ-Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkes zeigt sich zufrieden mit der Transaktion. „Zwischen Schünke und uns stimmt die Chemie. Die Mitarbeiter ziehen voll mit und haben Perspektive. Die Kunden werden von relevanten Sortimenten, hoher Fachkompetenz und attraktiven Angeboten profitieren. Für die RWZ kommt Geld rein, welches wir in unsere profitablen Kernbereiche reinvestieren werden“, sagt er. Die RWZ betreibe Baustoffhandel künftig nur noch dort, wo dieser eng mit anderen Handelsaktivitäten an einem Agrar-Standort verzahnt sei, wie beispielsweise in Wankum. Mit den wesentlichen Restrukturierungsmaßnahmen sei man „nun erst einmal durch“, so Kempkes. Der Blick gehe jetzt nach vorne. 2018 wolle man im Kerngeschäft rund um Landwirtschaft, Wein- und Profigartenbau investive Akzente setzen.