15.11.2017 Fachhandel

ZEB geht zuversichtlich in Jahresendrallye

Antonius Trachternach
Antonius Trachternach bei der Tagung. Foto: ZEB

Der Zentraleinkauf Baubedarf (ZEB) verzeichnet derzeit eine im Vorjahresvergleich minimal rückläufige Umsatzentwicklung. Wie Geschäftsführer Antonius Trachternach im Rahmen der sogenannten Cheftagung in Hannover berichtete, sei dies unter anderem auf Standort-Verkäufe des größten Gesellschafters Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main zurückzuführen sowie auf „marktbedingte Umsatzrückgänge“ im Bereich Wandbaustoffe und Dach. „Wir müssen uns auch damit abfinden, dass immer mehr Elemente vorgefertigt werden und dass der serielle Bau zunimmt. Diese Entwicklung können wir nicht aufhalten“, so Trachternach. Hinsichtlich der Jahresendrallye ist er zuversichtlich: „Bei optimalen Witterungsbedingungen rechnen wir mit einem ausgeglichenen Ergebnis.“

Um auf die Veränderungen im Markt besser reagieren zu können, will der ZEB die Mitglieder noch zielgruppenspezifischer unterstützen und sich intensiver mit Trends wie zum Beispiel dekorative Baustoffe und Bodenbeläge beschäftigen. Zudem arbeite man „mit Hochdruck an dem Thema Stammdatenpflege und Stammdatenversorgung“. Die Paderborner Verbundgruppe hat ein eigenes Produkt-Informations-Managementsystem (PIM) mit dem Namen „Zebas“ entwickelt, das sowohl Artikelgrunddaten (unter anderem Artikelnummer, EAN, Herstellernummer) als auch erweiterte Daten wie Anwendungsbeschreibungen, Sicherheitsdatenblätter und Videos pflegen, verwalten und zur Verfügung stellen kann. Trachternach: „Das System bietet alles, was künftig für die Stammdatenpflege benötigt wird.“ Im kommenden Jahr sollen rund 1,5 Millionen Artikeldaten bereitgestellt werden. „Laut Aussage einiger Lieferanten sind wir bezüglich der Datenentgegennahme unkomplizierter als andere“, so Trachternach.