10.08.2017 Fachhandel

Handwerker kaufen am liebsten im Fachhandel

Handwerker
Handwerker. Foto: Pixabay

Die Marktforscher von Bau-Info-Consult haben im Rahmen ihrer Jahresanalyse 2017/2018 mehr als 200 Handwerksbetriebe mit mehr als fünf Mitarbeitern nach ihrem Einkaufsverhalten befragt. Das Ergebnis: Durchschnittlich 91 Prozent des Einkaufvolumens entfallen auf den Fachhandel. Durchschnittlich 56 Prozent des jährlichen Materialeinkaufs beziehen die befragten größeren Verarbeiterbetriebe über den spezialisierten Fachhandel, wohingegen über den allgemeinen Baustoff-Fachhandel 37 Prozent des Materialbedarfs gedeckt werden.

Allerdings sei ein Gewerkeunterschied zu erkennen: Die größeren Bauunternehmen kaufen lieber im allgemeinen Baustoff-Fachhandel ein – 56 Prozent des benötigten Materials wird über diesen Händlertyp erstanden. Gut 35 Prozent des Materialbedarfs decken die Bauunternehmen über den Fachhandel ab, währen nur 6 Prozent direkt beim Hersteller bestellt wird. Die großen SHK-Installationsunternehmen bevorzugen größtenteils den spezialisierten Fachhandel – gut 71 Prozent des jährlichen Materialeinkaufs haben die SHK-Installationsprofis über der spezialisierten (SHK-)Fachhandel abgewickelt. Maler und Trockenbauer liegen mit ihrem Einkaufsverhalten fast genau im Gewerkedurchschnitt: 58 Prozent des Materialbedarfs wurden über den spezialisierten Fachhandel gedeckt und 32 Prozent über den allgemeinen Baustoff-Fachhandel.

Eins sei bei allen Gewerken ähnlich: Sowohl der Direktvertrieb durch den Hersteller (im Schnitt haben die Befragten rund 5 Prozent ihrer Materialien direkt vom Hersteller bezogen) als auch der Einkauf im Baumarkt (rund 3 Prozent Einkaufsvolumen) spielen für die befragten Betriebe eine untergeordnete Rolle. 

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