14.07.2017 Fachhandel

BVS-Umsatz erreicht Vorjahresniveau zum Halbjahr

Werner Jüngling, Norbert Wiedmann
BVS-Chef Norbert Wiedmann (r.) dankt Knauf-Vertriebsleiter Werner Jüngling für die Gastfreundschaft. Foto: BVS

Der Baustoff Verbund Süd (BVS) hat das erste Halbjahr 2017 mit einem befriedigenden Ergebnis abgeschlossen. Der zentralregulierte Umsatz der Gruppe erreichte Ende Juni 2017 das Vorjahresniveau. „Der milde Winter hat uns in die Karten gespielt", sagte der erste Vorsitzende Norbert Wiedmann bei der Halbjahrestagung, die auf Einladung von Knauf in Iphofen stattfand. „Außerdem läuft die Baukonjunktur auf Hochtouren und wir rechnen damit, dass das auch in den nächsten Monaten so bleibt.“

Ein bedeutendes Tagungsthema war die Kooperationsstrategie: „Der wichtigste Zweck des BVS ist es, seine Mitglieder zu fördern“, sagte Finanzvorstand Peter Gaissmaier. Der Verbund agiere „ähnlich wie eine Genossenschaft“. „Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche. Für uns steht der wirtschaftliche Erfolg der Mitglieder im Vordergrund und nichts anderes“, unterstrich Wiedmann.

Der BVS sei ein Mittel zum Zweck. Daraus leite sich ab, dass der BVS keine eigenen Gewinnziele verfolge. Ziel sei es, Jahr für Jahr gute Konditionen für die Gesellschafter zu vereinbaren und möglichst viel Geld an die Gesellschafter auszuschütten. Dies wiederum mache eine schlanke Verwaltung notwendig, um Fixkosten zu begrenzen. „Mit diesem Geschäftsmodell agieren wir in guten wie in schlechten Zeiten seit 30 Jahren erfolgreich am Markt. Deshalb kann ich guten Gewissens sagen, dass wir im Verhältnis zu unserem zentral regulierten Umsatz außergewöhnlich günstige Kostenstrukturen haben“, verwies Gaissmaier auf „ein Alleinstellungsmerkmal“ des BVS (siehe auch baustoffmarkt 5/17, „Der etablierte Exot“).