Eurobaustoff
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30.06.2017 Fachhandel

Eurobaustoff macht im ersten Halbjahr mehr als 3 Milliarden Euro Umsatz

Gelungener Schlusspunkt für Ulrich Wolf: Der Vorsitzende der Eurobaustoff-Geschäftsführung, der heute (30. Juni) seinen letzten Arbeitstag vor dem Ruhestand hat, darf sich zum Halbjahr über ein erfreuliches Umsatzplus freuen. „Heute werden wir die 3-Milliarden-Euro-Grenze beim zentral abgerechneten Umsatz überschreiten“, sagt er. „Es ist das erste Mal, dass wir diese Marke bereits im ersten Halbjahr erreichen. Der Grund dafür ist klar: Unsere Fachhändler vor Ort machen einen tollen Job, haben sich in den vergangenen Jahren gegenüber dem Wettbewerb sehr gut positioniert und können nun die Früchte ernten.“ Für die Kooperationszentrale bedeute dies, dass sich das Einkaufsvolumen per Ende Juni 2017 um mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessern werde.

Als Warenbereiche mit den größten Umsatzvolumina nennt die Eurobaustoff Dach&Fassade/Baumetalle, Trockenbau und Dämmstoffe sowie Hochbau. Sie tragen den Angaben zufolge gemeinsam überdurchschnittlich zu dem positiven Ergebnis bei. Sehr gute Geschäfte weise auch der Tiefbau/GaLabau auf, der von den gestiegenen Investitionen von Bund, Ländern und Kommunen profitiere. Das Wachstum der Bereiche Einzelhandel, Fliesen/Naturstein sowie Holz und Bauelemente habe sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 positiv entwickelt, liege aber leicht unter den Werten der gesamten Kooperation.

Wolf ist zuversichtlich, dass die Eurobaustoff 2017 erstmals mehr als 6 Milliarden Euro Umsatz erzielen wird. „Wir wissen, dass dies nicht in unseren Händen liegt, sondern in denen unserer Gesellschafter. Sie machen die Geschäfte. Und auf unsere Fachhändler können wir uns verlassen.“ Ein Scheitern sei unwahrscheinlich.