12.05.2017 Fachhandel

Nordwest mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2016

Bernhard Dressler
Bernhard Dressler. Foto: Redaktion

Nordwest hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 ein Handelsvolumen von rund 2,15 Milliarden Euro erreicht und damit das Vorjahresergebnis um 9,4 Prozent übertroffen. Das Ebit des Konzerns stieg um rund 39 Prozent auf 7 Millionen Euro. Diese Zahlen gab die Verbundgruppe jetzt im Rahmen seiner Bilanzpressekonferenz bekannt. „Das zurückliegende Geschäftsjahr 2016 war ein erfolgreiches Jahr für Nordwest“, resümieren die Vorstände Bernhard Dressler und Jörg Simon. Gemeinsam mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern seien alle anvisierten Ziele in 2016 vollumfänglich erreicht und in Teilen sogar übertroffen worden.

Im Geschäftsbereich Stahl erreichte Nordwest 2016 mit 803 Millionen Euro das Vorjahresvolumen. Dabei gleiche ein deutliches Mengenwachstum von nahezu 7 Prozent die insgesamt negative Preisentwicklung des Jahres vollständig aus. Der Geschäftsbereich Bau-Handwerk-Industrie erreichte mit einer Steigerung von 7,4 Prozent ein Gesamtvolumen von 842,1 Millionen Euro. Hervorzuheben sei hier, dass im Kernbereich Handwerk & Industrie sogar ein Wachstum knapp unter 10 Prozent gelungen sei. Der Geschäftsbereich Haustechnik steigerte, bereinigt um die Auswirkungen angepasster Beschaffungswege des größten Haustechnikkunden, sein Geschäftsvolumen um 5,1 Prozent. Unberücksichtigt dieser Tatsache erreichte der Haustechnikbereich insgesamt ein Gesamtvolumen von 246,5 Millionen Euro (-11,2 Prozent). Der durch die Factoring-Aktivitäten geprägte Bereich Geschäftsbereich TeamFaktor/Services erreicht zum Jahresende mit 255,6 Millionen Euro einen deutlichen Anstieg von 163,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung stehe aber erst am Anfang und werde sich auch in den Folgejahren fortsetzen, so das Unternehmen.

2017 sieht Nordwest nach Ablauf des ersten Quartals als „Jahr voller Herausforderungen und Chancen“. Finanzvorstand Jörg Simon: „Vor allem im Geschäftsbereich Bau-Handwerk-Industrie rechnen wir mit einer weiterhin guten Entwicklung über Markt.“ Insgesamt ist das Unternehmen „verhalten optimistisch“ und erwartet für das Geschäftsvolumen eine Entwicklung „am oberen Rand von bis zu 6 Prozent bis hin zu -4 Prozent am unteren Rand“.