10.03.2017 Fachhandel

BDB begrüßt Bundesrat-Entscheidung für Insolvenzrecht-Korrektur

Stefan Thurn
BDB-Präsident Stefan Thurn. Foto: Messe München

Das Bangen um Millionen-Verluste in der Baubranche hat ein Ende: Der Bundesrat hat heute (10. März) grünes Licht für eine wichtige Korrektur beim Insolvenzrecht gegeben. „Baupleiten werden damit für den Fachhandel, der die Baustoffe liefert und sich dabei auf Teil- oder Ratenzahlungen einlässt, nicht länger zum unkalkulierbaren Risiko“, sagt Stefan Thurn, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB).

Der Verband hatte sich im Sinne seiner Mitglieder in den vergangenen Jahren für die Reform des Insolvenzrechts stark gemacht – nun erntet er die Früchte harter Arbeit. Thurn: „Die Praxis, die Insolvenzverwalter gegenüber Gläubigern bislang an den Tag gelegt haben, war uns schon lange ein Dorn im Auge“. Viel zu häufig hätten Insolvenzverwalter eingeräumte Zahlungserleichterungen im Nachhinein angefochten und das gezahlte Geld von Fachhändlern zurückverlangt. Mit dem Bundesratsbeschluss sei nun die letzte parlamentarische Hürde genommen und der Durchbruch bei der Insolvenzanfechtung erreicht.

Ein ausführliches Interview mit Stefan Thurn zum Thema lesen baustoffmarkt-Abonnenten exklusiv in der März-Ausgabe.  

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