16.07.2020 Bauwirtschaft

Aufträge im bayerischen Bauhauptgewerbe eingebrochen

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Im Mai erfuhr die seit letzten Oktober rückläufige Entwicklung der Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe eine Fortsetzung. So bezifferten sich die Auftragseingänge des Wirtschaftssektors im Mai 2020 auf insgesamt 1,28 Milliarden Euro und damit nominal um 18,0 Prozent niedriger als der entsprechende Gesamtwert im Mai 2019. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, hatte der gewerbliche und industrielle Hochbau (-49,4 Prozent) den stärksten Rückgang hinzunehmen, gefolgt vom Straßenbau (-24,2 Prozent).

Beim Umsatz stellt sich die Lage anders dar: Das Bauhauptgewerbe erwirtschaftete im Mai 2020 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von insgesamt 1,70 Milliarden Euro und damit im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 4,3 Prozent. Zu diesem Umsatzanstieg haben fünf der sieben Regierungsbezirke Bayerns beigetragen, darunter relativ am stärksten die Regierungsbezirke Oberfranken und Oberpfalz (+27,8 Prozent beziehungsweise +22,3 Prozent). Den aktuellen baugewerblichen Umsatz nach Bausparten betrachtet, ist mit Ausnahme des öffentlichen Tiefbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-1,1 Prozent) für alle Bausparten ein höheres Ergebnis als vor Jahresfrist festzustellen, und zwar um Steigerungsraten zwischen 0,3 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) und 11,2 Prozent (öffentlicher Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen).

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