09.07.2020 Bauwirtschaft

GdW-Wohnungsunternehmen mit Rekordinvestitionen

Axel Gedaschko
Axel Gedaschko, GdW-Präsident. Foto: GdW/Nils Hasenau

Die im Verband der Wohnungswirtschaft GdW organisierten Wohnungsunternehmen haben 2019 nach Angaben des Verbandes 18 Milliarden Euro in den Neubau und die Bewirtschaftung bezahlbarer Wohnungen investiert. Das sei erneut eine Rekordsumme. Mit 31.000 Wohnungen haben die GdW-Unternehmen demnach 24 Prozent mehr als im Vorjahr und insgesamt 34 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland fertiggestellt. Damit sei die Wohnungswirtschaft, die insgesamt 30 Prozent der Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaftet, der Neubaumotor im Mietwohnungsbau.

Insgesamt sind die Investitionen aber erneut hinter den Erwartungen zurückgeblieben, heißt es in der Mitteilung zur Jahrespressekonferenz des GdW. Die Unternehmen hatten für 2019 demnach mit 4.000 mehr fertiggestellten Wohnungen gerechnet. Bundesweit seien nur 56 Prozent des eigentlichen Bedarfs von 78.000 neuen Wohnungen pro Jahr entstanden. Bei den Sozialwohnungen wurden sogar nur 32 Prozent der eigentlich jährlich notwendigen 80.000 neuen geförderten Mietwohnungen errichtet. Für die geplanten Investitionen in die Modernisierung und den Erhalt bestehender Wohnungen prognostizierten die Unternehmen laut GdW schon vor der Corona-Krise einen Rückgang von 1,1 Prozent.

Die Zukunftsaussichten der Branche seien getrübt. Grund seien die schlechten Voraussetzungen für Investitionen in den Wohnungsbau und -erhalt in Deutschland. "Langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren, zu wenig und zu teures Bauland, steigende Baukosten und zu geringe Baukapazitäten hindern die Wohnungswirtschaft an einem noch größeren Einsatz für die Zukunft des Wohnens. Und für das laufende Jahr kommen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise deutlich erschwerend hinzu", sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. Die Branche gehe bislang stabil durch die coronabedingte Wirtschaftskrise.

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