28.05.2020 Bauwirtschaft

Bauindustrie rechnet mit Umsatzminus für 2020

Baukonjunktur
Der baugewerbliche Umsatz wird 2020 ins Minus drehen. Foto: Pixabay

"Die Bauindustrie erwartet für 2020 eine nominale Stagnation des baugewerblichen Umsatzes, das heißt, real einen Rückgang um 3 Prozent. Die Corona-Pandemie wird damit auch in unserer Branche deutliche Spuren hinterlassen." Mit diesen Worten bewertet der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, die durch die Folgen der Corona-Pandemie stark eingetrübte baukonjunkturelle Aussicht des Verbandes auf das Geschäftsjahr 2020. Er geht allerdings davon aus, dass die Beschäftigtenzahlen in der Branche mit 870.000 stabil bleiben werden.

Trotz dieser eingetrübten Gesamtaussichten erwartet Hübner, dass das Bauhauptgewerbe, welches die Corona-Krise im Verhältnis zu anderen Branchen bislang relativ gut gemeistert hat, nach Abklingen der Krise eine wesentliche Lokomotive bei der konjunkturellen Erholung sein wird. Allerdings sei die Bauindustrie eine "nachlaufende" Branche, bei der sich konjunkturelle Einbrüche erst mit einiger Verzögerung zeigten. "Um Einbrüche zu vermeiden, ist es jetzt essenziell, dass die Auftragsbücher unserer Unternehmen weiter gut gefüllt sind und die vorhandenen Kapazitäten ausgelastet werden. Dafür müssen insbesondere die öffentlichen Investitionen in unsere Infrastruktur auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen in voller Höhe erhalten bleiben", sagte Hübner. Vor allem gelte es, die durch hohe Steuerausfälle stark unter Druck geratenen kommunalen Finanzen zu stabilisieren, damit die Kommunen notwendige Infrastrukturinvestitionen weiterhin in voller Höhe vornehmen können. Insofern bewertet Hübner den vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Vorschlag einer akuten Nothilfe für kommunale Steuerausfälle grundsätzlich positiv. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass die von Bund und Ländern verfügbar gemachten Mittel tatsächlich in kommunale Infrastrukturmaßnahmen investiert und nicht anderweitig verwendet werden.

+++ Corona-Virus +++

Alle Nachrichten zum Corona-Virus aus der Branche lesen Sie hier.

> Zu den Meldungen


Mehr Umsatz mit optimaler Warenpräsentation

Foto: Pixabay

Durch eine gute Warenpräsentation lassen sich höhere Umsätze erzielen. Dazu muss man allerdings die Platzierungsarten kennen. Unser Webinar am 8. Juli um 11 Uhr erläutert die unterschiedlichen Regalwertigkeiten und Formen der Platzierung. Auch wird gezeigt, wie wichtig Erlebnisplatzierungen sind und welche Themen die Kunden interessieren.

Jetzt Anmelden


Unternehmensprofile

Lernen Sie Unternehmen und ihre Leistungen kennen.

Sehen Sie sich hier die Unternehmensprofile an.

Mehr