29.04.2020 Bauwirtschaft

Baufirmen in der Corona-Krise mit langem Atem

Baustelle
Baufirmen zeigen sich in der Corona-Krise derzeit vergleichsweise robust. Foto: Pixabay

Viele deutsche Unternehmen sehen ihre Existenz durch die Coronakrise bedroht. Dabei zeigt sich der Bau derzeit am robustesten. Das geht aus der April-Umfrage des Ifo-Instituts hervor. Demnach sagen 29,2 Prozent der befragten deutschen Firmen, sie könnten drei Monate oder kürzer überleben, wenn die pandemiebedingten Einschränkungen noch für längere Zeit bleiben würden. Sechs Monate oder kürzer könnten 52,7 Prozent durchhalten. "Das sind beunruhigende Zahlen, die auf eine kommende Pleitewelle hindeuten", sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Befragungen.

Bei den Baufirmen stellt sich die Lage etwas positiver dar: Laut der Befragung halten 20,4 Prozent der Unternehmen ein Vierteljahr oder weniger durch. Und 45,4 Prozent der Firmen verschwinden nach spätestens einem halben Jahr.