23.03.2020 Bauwirtschaft

Bayerisches Bauhauptgewerbe steigert Umsatz

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erwirtschaftete das bayerische Bauhauptgewerbe im Januar 2020 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 800,6 Millionen Euro und damit einen um 6,3 Prozent höheren Umsatz als vor Jahresfrist. Dieses Ergebnis im Vergleich zum Januar 2019 auf Ebene der Regierungsbezirke betrachtet, haben sechs der sieben Regierungsbezirke Bayerns zur positiven Gesamtentwicklung beigetragen, und zwar mit Zuwachsraten zwischen 0,3 Prozent (Unterfranken) und 21,7 Prozent (Schwaben). Den gesamten aktuellen baugewerblichen Umsatz dagegen nach Bausparten unterschieden, ist gegenüber Januar 2019 für den gewerblichen und industriellen Hoch- beziehungsweise Tiefbau ein Umsatzminus zu verzeichnen (Hochbau: -4 Prozent; Tiefbau: -0,9 Prozent). Die anderen fünf Bausparten übertrafen ihr jeweiliges Vorjahresergebnis, wobei der Wohnungsbau mit Abstand am stärksten punkten konnte (+18,7 Prozent).

Im Vergleich zum Januar 2019 bezifferten sich im Bauhauptgewerbe in Bayern im Januar 2020 auch die Auftragseingänge mit zusammen 1,43 Milliarden Euro auf einen wesentlich höheren Gesamtwert (+12,1 Prozent). Für dieses aktuell expansive Ergebnis zeichneten mit Ausnahme des öffentlichen Hochbaus für Organisationen ohne Erwerbszweck (-31,6 Prozent) alle Bausparten verantwortlich, darunter der gewerbliche und industrielle Tiefbau als relativer Spitzenreiter (+44,4 Prozent).