14.02.2020 Bauwirtschaft

Institut sieht Potenzial von 10.000 neuen Mitarbeiterwohnungen jährlich

„Wirtschaft macht Wohnen“
Auf einer Pressekonferenz in Berlin präsentierte das Verbändebündnis „Wirtschaft macht Wohnen“ eine neue Studie zum Mitarbeiterwohnen. Foto: "Impulse für den Wohnungsbau"

Das Bündnis "Wirtschaft macht Wohnen" der Verbände BDB, GdW, DGfM, DMB und ZDB setzt sich für das Mitarbeiterwohnen ein und bietet mit einer neuen Studie neben zahlreichen Praxisbeispielen einen Leitfaden, wie Unternehmen das Modell des Mitarbeiterwohnens als Instrument aktiver Personalpolitik nutzen können. "Durch das Mitarbeiterwohnen entstehen bedarfsgerechte, bezahlbare Wohnangebote dort wo sie fehlen und dringend benötigt werden. Damit helfen Mitarbeiterwohnungen auch dem Wohnungsmarkt insgesamt", sagte Studienleiter Arnt von Bodelschwingh, Geschäftsführer des Berliner Instituts Regio-Kontext, auf einer Pressekonferenz. 

"Die Bundesregierung hat zum Jahreswechsel eine entscheidende Hürde für das Mitarbeiterwohnen aus dem Weg geräumt - jetzt ist der Weg frei für die Unternehmen, sich mit dem Modell des Mitarbeiterwohnens ganz vorne im Rennen um qualifizierte Fachkräfte zu platzieren", so Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Die Neuerung seit 2020: Wenn Arbeitnehmer verbilligt eine Wohnung von ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt bekommen, müssen auf diesen Vorteil keine Steuern mehr bezahlt werden.

Das Institut Regio-Kontext, das seit Jahren zum Mitarbeiterwohnen forscht und berät, erwartet, dass pro Jahr rund 10.000 Mitarbeiterwohnungen entstehen könnten. "Kooperationen mit wohnungswirtschaftlichen Partnern und anderen gewerblichen Unternehmen bieten großes Potential: wenig Aufwand und Risiko und dennoch großer Ertrag und Mitbestimmungsmöglichkeit für das Unternehmen", so Bodelschwingh.

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