20.01.2020 Bauwirtschaft

Bayerns Bauhauptgewerbe im November im Minus

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Im November 2019 erwirtschaftete das bayerische Bauhauptgewerbe einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,89 Milliarden Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht dies im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Umsatzrückgang von 26,1 Millionen Euro (-1,4 Prozent). Während für fünf der sieben bayerischen Regierungsbezirke jeweilige Umsatzrückgänge bis zu 10 Prozent (Oberpfalz) festzustellen waren, konnten Unterfranken und Mittelfranken ein vergleichbares Ergebnis über Vorjahresniveau verbuchen (+2 Prozent beziehungsweise +20,9 Prozent). Betrachtet man den gesamten baugewerblichen Umsatz dagegen nach Bausparten, zeigt sich, dass ausgenommen den öffentlichen Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck sowie den gewerblichen und industriellen Hochbau (-24,6 Prozent beziehungsweise -21,2 Prozent) alle Bausparten ihren Umsatz zwischen 1,4 Prozent (Wohnungsbau) und 22,6 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) steigern konnten.

Der Gesamtwert der Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe belief sich im November 2019 auf 1,17 Milliarden Euro und lag damit um 12,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Für diese rückläufige Entwicklung zeichnen vier der sieben Bausparten verantwortlich, namentlich der gewerbliche und industrielle Hoch- sowie Tiefbau (-6,5 Prozent beziehungsweise -61,3 Prozent), der öffentliche Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck (-24,4 Prozent) und der Straßenbau (-5,9 Prozent). Auf Ebene der Regierungsbezirke waren lediglich für die in Oberbayern und für die in Unterfranken ansässigen Betriebe im Mittel rückläufige Auftragseingänge zu verzeichnen
(-38,6 Prozent beziehungsweise -20,1 Prozent).

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