28.11.2019 Bauwirtschaft

Wohnungsbau soll durch Innenentwicklung vorangetrieben werden

Wohnungsbau
Durch aktives Innenentwicklungsmanagement können Kommunen mehr Flächen für den Wohnungsbau bereit stellen. Foto: Pixabay

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat am 27. November gemeinsam mit dem BBSR die Ergebnisse des Forschungsprojekts "Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen in wachsenden Kommunen" vorgestellt. Acht Modellkommunen erprobten dabei, wie durch aktives Innenentwicklungsmanagement mehr Flächen für den Wohnungsbau bereitgestellt werden können.
"Bauland ist oftmals teuer oder schlecht verfügbar. Für den Wohnungsbau ist das eine der größten Herausforderungen. Die Modellkommunen haben eindrucksvoll gezeigt, wie man diese Probleme angehen und lösen kann. Daran wird aber auch deutlich: Länder und Kommunen müssen verstärkt Bauland bereitstellen und auch Innenentwicklungspotenziale konsequent nutzen, damit mehr gebaut werden kann. Dazu müssen Baulücken und Brachflächen gezielt aktiviert werden. Innenentwicklung, Dachgeschossausbau und Umwidmung von Nichtwohnimmobilien spielen dabei eine wichtige Rolle", sagt Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.

Die Erfahrungen aus den Modellvorhaben für ein aktives Innenentwicklungsmanagement sind laut dem Ministerium auch in die Beratungen der Baulandkommission eingeflossen. Zahlreiche Empfehlungen aus dem Forschungsprojekt würden zudem bei der Novellierung des Baugesetzbuches aufgegriffen. Die Baulandkommission habe darüber hinaus empfohlen, förmliche Planungsverfahren durch integriertes Verfahrensmanagement zu optimieren und für die Steuerung zentrale Ansprechpartner, zum Beispiel ein Innenentwicklungsmanagement oder eine Wohnungsbauleitstelle, als direkte Anlaufstelle einzurichten, heißt es.

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