04.11.2019 Bauwirtschaft

Bayerns Bauhauptgewerbe verzeichnet Umsatzrückgang im August

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Das bayerische Bauhauptgewerbe erwirtschaftete im August 2019 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,59 Milliarden Euro und damit im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 2,8 Prozent. Zu diesem Umsatzrückgang haben nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik fünf der sieben Regierungsbezirke Bayerns beigetragen, darunter relativ am stärksten der Regierungsbezirk Oberfranken (-16 Prozent). Den aktuellen baugewerblichen Umsatz des Wirtschaftssektors nach Bausparten unterschieden, ist immerhin für drei der sieben Bausparten ein besseres Ergebnis als vor Jahresfrist festzustellen, namentlich für den öffentlichen Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+17,3 Prozent), den gewerblichen und industriellen Tiefbau (+10,8 Prozent) sowie den Straßenbau (+0,5 Prozent).

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe Bayerns beliefen sich im August 2019 auf insgesamt 1,32 Milliarden Euro und lagen damit nominal um 7,2 Prozent über dem entsprechenden Gesamtwert im August 2018. Vom öffentlichen Hochbau sowie vom Straßenbau abgesehen, deren Auftragseingänge sich im Vergleich zum Vorjahresergebnis wertmäßig insgesamt reduzierten (-28,3 Prozent beziehungsweise ‑24 Prozent), konnten die vier anderen Bausparten ihr jeweiliges Vorjahresergebnis um wenigstens 8,4 Prozent (Wohnungsbau) steigern.

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