02.10.2019 Bauwirtschaft

Bayerisches Bauhauptgewerbe erhöht Umsatz

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern im Juli 2019 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,84 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einer Umsatzzunahme um 4,5 Prozent. Für das aktuelle Umsatzplus zeichneten mit Ausnahme von Oberfranken und Mittelfranken (-27,4 Prozent beziehungsweise ‑8,5 Prozent gegenüber Juli 2018) alle Regierungsbezirke Bayerns verantwortlich und im Wesentlichen ausgenommen den gewerblichen und industriellen Hochbau (-9,4 Prozent) grundsätzlich alle Bausparten.

Im Gegensatz zum baugewerblichen Umsatz nahm der Gesamtwert der Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe im aktuellen Berichtsmonat ab. Bei einem Rückgang um insgesamt 1,8 Prozent gegenüber Juli 2018 beliefen sich die Auftragseingänge des Wirtschaftssektors aktuell in Summe auf 1,56 Milliarden Euro. Wertmäßig geringere Auftragseingänge als im Juli 2018 verbuchten der gewerbliche und industrielle Hochbau, der öffentliche Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen sowie der Straßenbau, was sich jedoch durch entsprechend höhere Auftragseingänge bei den anderen Bausparten weitgehend kompensierte. Wertmäßig am stärksten positiv punktete dabei der Wohnungsbau, der seinen Auftragseingang um 27,5 Prozent auf 488,6 Millionen Euro steigern konnte.

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